Vier neue Defibrillatoren

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Gerhard Fastenrath, Roman Kappius, Dr. Gerhard Proske und Mark Niggemann (von links) freuten sich, das „Defi-Projekt“ der Lions vorstellen zu können.

Meinerzhagen/Kierspe - Eine gute Nachricht für alle Meinerzhagener und Kiersper Bürger hatten am Mittwoch Angehörige des heimischen Lions-Clubs.

Vier neue „Automatisierte Externe Defibrillatoren“ (AED) werden künftig öffentlich zugänglich und jederzeit erreichbar in den Volmestädten aufgehängt. Jedes dieser Geräte kostete knapp 2000 Euro – ohne das Engagement der Lions wäre diese Maßnahme wohl kaum zu stemmen gewesen. Deshalb freuten sich Mark Niggemann (Past-Vorsitzender), Dr. Gerhard Proske (Präsident des Lions-Hilfswerkes), Gerhard Fastenrath (Activity-Beauftragter) und Roman Kappius (Schatzmeister) darüber, dieses Projekt öffentlich machen zu können.

„Mit diesem elektromedizinischen Gerät lassen sich akute Störungen der Herztätigkeit notfallmäßig behandeln“, informierten die Lions. Wichtig dabei: „Das Gerät nimmt dem Helfer die Aufregung, weil es Schritt für Schritt Anweisungen erteilt und auch selbst entscheidet, ob der elektrische Impuls an den Herzmuskel gegeben wird“, erläuterte Roman Kappius. Und Gerhard Fastenrath fügte hinzu: „Es ist ein narrensicheres Gerät. Das Schlimmste in einer Notfallsituation ist doch, nichts zu tun. Allerdings ersetzt der Defibrillator nicht die Herzdruckmassage, die der Helfer noch selbst ausführen muss. Auch dafür gibt es dann allerdings Anweisungen von dem AED.“

In etwa 14 Tagen wird je ein Gerät in der 24 Stunden geöffneten Jäger-Tankstelle an der Oststraße und im SB-Raum der Volksbank Rönsahl angebracht. Die weiteren Standorte – in Valbert beziehungsweise Kierspe – werden dann rechtzeitig bekanntgegeben.

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