Letzter Bauabschnitt für die Kreisstraße 45 steht an

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Die rund 1,6 Kilometer neu ausgebaute Kreisstraße 45 als schnelle und sichere Verbindung zwischen dem oberbergischen Marienheide und dem märkischen Meinerzhagen ist nahezu fertiggestellt. ▪

MEINERZHAGEN/MARIENHEIDE ▪ Die schnelle und sichere Verbindung zwischen der oberbergischen Gemeinde Marienheide und der Stadt Meinerzhagen startet jetzt in die letzte Bauphase. Das neue Straßenstück zwischen dem Kreisverkehr „Höfeler Kreuz“ und der K 44 bei Wilbringhausen ist fertig (wir berichteten). Jetzt folgt noch der Kreuzungsumbau K 44/K 45.

Der Oberbergische Kreis und die Gemeinde Marienheide sind froh darüber, dass der Lückenschluss so schnell erfolgen kann. Die veranschlagten Gesamtkosten von 2,5 Mio. Euro für den 1,6 km langen Aus- und Neubau der K 45 werden aller Voraussicht nach sicher eingehalten, meldet das Amtes für Planung, Entwicklung und Mobilität des Kreises Oberberg in Gummersbach.

Landrat Hagen Jobi und Bürgermeister Uwe Töpfer hatten im April dieses Jahres dafür den ersten Spatenstich ausgeführt. Auf damals noch grüner Wiese begannen die Arbeiten für die ein Kilometer lange Neubaustrecke der K 45 bei Marienheide/Lienkamp. Die Planer gingen von einer Bauzeit bis Ende September aus. Dank des trockenen Frühlingswetters und des großen Einsatzes des ausführenden Unternehmens, Straßen- und Tiefbau aus Kirchhundem, konnte der Kreis das neue Straßenstück bereits jetzt für den Verkehr freigeben. Die Baufachleute bezeichnen die neue K 45 damit bereits vor Beginn des letzten Bauabschnitts – nämlich dem Umbau der Kreuzung K 44/K 45 in einen Kreisverkehr – als ein gelungenes Werk. Die kurvige Straße fügt sich homogen in das umgebende Gelände ein. Straßennutzer und Anlieger profitieren gleichermaßen von der großzügigeren Trasse.

Diese ist von den Wohnhäusern in Lienkamp abgerückt und bietet dadurch viel mehr Sicherheit. Auch den Fußgängern und Radfahrern steht deutlich mehr Raum zur Verfügung, als auf der engen und unübersichtlichen alten Straße.

Weil es bisher so zügig lief, wird der Oberbergische Kreis den abschließenden Kreiselbau noch während der Sommerferien starten. Die Arbeiten sollten ursprünglich erst im kommenden Frühjahr stattfinden. Der Kreis hat den Bauauftrag dazu inzwischen an die Firma Koch aus Reichshof erteilt. Sie wird die Arbeiten ab dem 22. August aufnehmen.

Wie zügig diese letzte Bauphase vor dem Wintereinbruch vorankommt, wird wieder wesentlich vom Wetter abhängen. Erfahrungsgemäß geht der Kreis davon aus, dass zumindest ein großer Teil der Asphaltarbeiten erst im nächsten Jahr erledigt werden kann.

Dennoch sind die Mitarbeiter des zuständigen Amtes für Planung, Entwicklung und Mobilität froh, dass es schnell weiter geht. So müssen Fahrzeuge die bisher unfallträchtige Kreuzung K 44/K 45 in der Ortslage Straße nahe Wilbringhausen nicht noch längere Zeit im unausgebauten Altzustand benutzen.

Damit das neue Straßenstück nicht schon wieder brachliegt, soll der Verkehr von und nach Marienheide, Meinerzhagen und Kierspe in diesem letzten Bauabschnitt weitgehend aufrecht erhalten bleiben. Das geht, weil sich die neue Kreuzungsanlage etwas in Richtung Wilbringhausen über bisherige Weideflächen ausdehnt. Es bleibt so ausreichend Platz, den Verkehr halbseitig mit Ampelanlage durch die Baustelle zu führen. Die Beeinträchtigungen für die Straßennutzer und das Bauunternehmen bleiben dadurch im erträglichen Rahmen. Lediglich die K 44 Richtung Holzwipper wird während der Bauarbeiten ganz gesperrt und der Verkehr über die K 45 und die L 306 geleitet.

Die Gemeinde Marienheide übernimmt übrigens künftig die K 44, die dann ohnehin nur noch den Anliegern zur Verfügung stehen soll. ▪ ob/-fe

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