Leselust

„Der bislang schönste Schultag“

Kinder- und Jugendbuchautorin Autorin Anja Fröhlich aus Köln zu Gast in Meinerzhagen
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Die Kinder- und Jugendbuchautorin Anja Fröhlich aus Köln besuchte im Rahmen einer Lesung die Jungen und Mädchen der Grundschule Auf der Wahr.

„Das war für mich bislang der schönste Schultag“, gestand eine Zweitklässlerin begeistert. 

Meinerzhagen - Für dieses außergewöhnliche Erlebnis hatte die Autorin Anja Fröhlich aus Köln in der Grundschule Auf der Wahr gesorgt. Sie stellte den Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer von Bildern begleiteten Lesung die Geschichten aus ihrer Kinderbuchreihe „Wir Kinder vom Kornblumenhof“ vor.

Unterstützung durch Rotarier

Schulleiterin Christiane Wagner und ihr Team hatten dafür die Aula passend hergerichtet. In der ersten Stunde besuchten die Jungen und Mädchen aus den Jahrgängen zwei und vier die Vorstellung. Nach der Pause folgten die Jahrgänge eins und drei, sodass alle Kinder die unterhaltsamen Abenteuer der Großfamilie auf ihrem bunten Bauernhof miterleben konnten. Möglich wurde die Lesung dank der Unterstützung des heimischen Rotary-Clubs.

Heimspiel für Anja Fröhlich

Für die 1964 geborene Autorin, die heute in Köln lebt, war der Meinerzhagener Auftritt beinahe wie ein Heimspiel. Sie ist nach Stationen im Rheinland und in Rom in der Meinerzhagener Ortslage Heed aufgewachsen und hat die Gesamtschule Kierspe besucht. Anschließend studierte sie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Kunstgeschichte und Psychologie und arbeitete als Kulturredakteurin bei einem Kölner Stadtmagazin. Seit Anfang der 1990er-Jahre ist sie als freie Autorin tätig, veröffentlichte den Roman „Halb echt“ und anschließend eine Reihe erfolgreichen Kinder- und Jugendbücher.

Durch Pandemie seit März kein Auftritt

Der direkte Kontakt zu ihrem jungen Publikum geht Anja Fröhlich über alles. „Darum ist dieser Besuch in Meinerzhagen auch etwas ganz Besonderes für mich“, gestand sie. Mehr als 100 Vorstellungen kommen normalerweise pro Jahr zusammen – in Folge der Corona-Pandemie hat es seit März nicht einen Auftritt gegeben. Entsprechend gespannt war sie nach dieser langen Zwangspause auf ihr Publikum.

Das machte es der Autorin leicht. Viele der Kinder folgten der Vorstellung hoch konzentriert und sparten nicht mit Anregungen, Hinweisen und Fragen. Genau diesen Kontakt zu den Kindern schätzt die Autorin. „Der Esel in der Hängematte sieht ja aus wie ein Lama mit langen Ohren“, stellte eine Erstklässlerin fest.

Und das der Name „Butterfly“ für das große Pferd auf dem Kornblumenhof aus der englischen Sprache kommt und übersetzt Schmetterling bedeutet, wussten einige der Kinder auch schon. So wurde die Lesung für alle Beteiligten zu einem ganz besonderen Erlebnis.

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