Am Meinerzhagener Bahnhof lauert Gefahr

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Vom Bahnsteig zur Straße sind es nur ein paar Schritte. Aber diese Abkürzung ist lebensgefährlich.

Meinerzhagen - Die augenblickliche Situation ist ebenso verführerisch wie lebensgefährlich: Durch das nahezu problemlose Überqueren der Bahngleise ist es Reisenden nach wie vor möglich, vom Bahnhof zum ZOB und zu den benachbarten Parkplätzen zu gelangen.

Ein Zaun jedenfalls hindert sie nach wie vor nicht daran, das Bahnhofsgelände höchst fahrlässig auf kürzestem Weg zu verlassen. Die Bahn hat inzwischen versprochen, diese Gefahrensituation dauerhaft zu entschärfen – passiert ist das aber noch nicht. 

Auch der städtische Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck ist mit dem „Status quo“ nicht zufrieden. Er hatte im jüngsten Bau- und Vergabeausschuss davon berichtet, dass die Bahn sich jetzt mit dem unhaltbaren Zustand befassen werde (wir berichteten). Als Zeitraum für den Bau eines Zaunes zwischen Bahnsteig und Gehweg wurden der Stadt die Monate Oktober/November 2017 mitgeteilt.

 Jürgen Tischbiereck will das Problem am Montag nun erneut mit der Bahn besprechen. Er fürchtet bei unveränderter Lage: „Wenn Ende des Jahres der Personenverkehr auch Richtung Lüdenscheid aufgenommen wird, steigt die Zahl der Bahnhof-Nutzer – und damit auch die Gefahr.“

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