Noch kein Geschenk? Hier gibt´s Präsente auf den letzten Drücker

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F. Zacharias

Meinerzhagen – Das Fest der Feste rückt immer näher – höchste Zeit, die passenden Geschenke zu besorgen. Wer keine Lust auf Shopping-Stress in den Großstädten, dafür aber Lust auf Präsente mit Lokalkolorit hat, kann aber auch auf den „letzten Drücker“ das Richtige finden.

Miriam Folak und Heike Stute sind so etwas wie die Notfall-Christkinder. Die beiden Mitarbeiterinnen der Tourist-Info an der Ecke Zur Alten Post/Volmestraße sind eine beliebte Anlaufstelle, wenn es um Last-Minute-Geschenke mit Meinerzhagener Seele geht. Und das Angebot ist breit gefächert – wobei die Kunden offenbar klare Favoriten haben.Sehr begehrt seien etwa die grafisch reduzierten Stadtpläne von Christian Schmitt, die einen besonderen Clou haben: ein Filzherz, mit dem der Besitzer exakt kenntlich machen kann, wo er wohnt. Schmitt hat mit seinem Projekt „Vogelfang“ darüber hinaus Poster und Postkarten gestaltet, die nicht minder beliebt seien, wie Miriam Folak betont. 

Besonders begehrt: die Grafik von „Karl vom Ebbe“ (siehe oben), die für 6 Euro über die Ladentheke geht. Dabei reicht die Preisspanne für Geschenke mit Lokalkolorit in der Tourist-Info von 50 Cent (Postkarte) bis 35 Euro (Stadtplan). 

Wer mehr ausgeben kann, findet mit dem Stadtgutschein das richtige Präsent. Seit fünf Monaten ist er als online- und Kartenvariante zu haben. Bei 41 Anbietern – Einzelhändler, Dienstleister und sonstige Geschäfte – kann der Gutschein eingelöst werden. 

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Idee von allen Seiten so gut angenommen wurde“, sagt Katharina Suerbier vom Stadtmarketingverein. Sie wirbt für den Stadtgutschein nicht nur als „privates Weihnachtsgeschenk“, sondern auch also sogenanntes Incentive in Unternehmen. „Mit einem Wert von bis zu 44 Euro pro Arbeitnehmer und Monat kann der Stadtgutschein steuer- und sozialabgabefrei als zusätzliche Vergütung eingesetzt werden. Erhältlich ist der Gutschein für die „normalen“ Kunden in einer Preisstaffelung bis zu 50 Euro – „und wer mehr Geld ausgeben möchte, kauft einfach zwei“, sagt Miriam Folak und lacht. Letztlich lasse sich, so ergänzt Heike Stute, jedes Geschenk mit Meinerzhagen-Kolorit als Zeichen der Heimatverbundenheit weitergeben. „Die Leute nehmen das gerne an.“ 

Und nicht nur in der Tourist-Info sind Heimat-Präsente gefragt, auch in der benachbarten Buchhandlung Schmitz ist die Liste des Angebots lang. Besonders beliebt: eine Sauerland-Version des Klassikers Monopoly. Daneben warten aber auch Sauerland-Krimis und Rückblicke auf die Geschichte der Volmetalbahn oder das Evangelische Gymnasium auf Abnehmer. 

Kurzum: Wer Heimatverbundenheit verschenken will, findet auch in letzter Minute das passende Präsent.

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