Post in Valbert weiter auf Standortsuche

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Nach dem Auszug der Physiopraxis und dem Umzug der Logopädiepraxis könnte die Post in das Untergeschoss an der Ihnestraße 29 einziehen.

Valbert - Dass die Postfiliale im Getränkemarkt in Valbert zum 31. Dezember Geschichte sein wird, ist ein unumstößlicher Fakt.

Bemühungen, für eine Übergangsphase einen Fristaufschub zu bekommen, schlugen sowohl nach Aussage des Logistikunternehmens, als auch von den Marktinhabern, dem Valberter Ehepaar Britta und Christian Kretschmann, fehl. Und auch die Aufstellung eines Containers, in dem die Post dann ihr Angebot wie bereits von Mai bis September dieses Jahres als Übergangslösung anbieten wollte, lehnten Kretschmanns ab.

Wie im Oktober berichtet, hatte es von Mieter und Vermieter im Vorfeld unterschiedliche Auffassungen unter anderem zu den Öffnungszeiten der Postfiliale gegeben. Christian Kretschmann hatte damals von Kunden berichtet, die Briefe und Pakete bei seinen Mitarbeitern abgeben wollten und erbost waren, wenn der Getränkemarkt dieser Bitte nicht nachkommen konnte.

„Unsere Bemühungen für einen neuen Standort laufen auf Hochtouren“, so die Aussage von Alexander Böhm, Sprecher der Post für die Region, auf Anfrage der Meinerzhagener Zeitung. Dazu hätten auch Gespräche mit den Eigentümern des Gebäudes Ihnestraße 29 gezählt: Dort könnte das Gebäude für eine Interimsfiliale genutzt werden – nachdem Auszug der Physiotherapiepraxis in neue Räume und dem Umzug eines weiteren Mieters innerhalb des Gebäudes.

Gegenüber der MZ bestätigten die Eigentümer der Immobilie die noch laufenden Verhandlungen. Umgesetzt werden könnte diese Rotation allerdings nach derzeitigem Stand erst Anfang/Mitte Februar 2017. Und für genau diese zeitliche Lücke sucht die Post nun einen Containerstandort.

Auf Nachfrage erklärte Bürgermeister Jan Nesselrath, dass die Stadt mit der Post nach einem geeigneten Standort suche. „Wir sind natürlich an einer kontinuierlichen Postversorgung der Valberter interessiert. Eine konkrete Standortauswahl gibt es noch nicht. Sie steht aber kurzfristig bevor.“ Dem Vernehmen nach sollen dabei auch Flächen an städtischen Gebäuden, wie dem Feuerwehrgerätehaus und der Ebbehalle, aber auch vor der Hültekanne oder auf dem Gelände des Lidl-Marktes in die Auswahl aufgenommen worden sein.

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