Lange Musiknacht und auch das Wetter spielt mit

Auch auf die Deko kam es an: Am schön geschmückten Tisch ließ sich dieser Kegelclub ein abwechslungsreiches Buffet schmecken.

Meinerzhagen - Die Temperaturen waren angenehm, und allen Befürchtungen zum Trotz blieb es trocken in der Nacht der langen Tische. Gleich mehrere „Wetterpropheten“ hatte Stadtmarketing-Geschäftsführer Bernd-Martin Leonidas am Samstag mittels Smartphone konsultiert, um eine eindeutige Voraussage zu erhalten. Doch der Tenor der Prognosen wechselte ebenso häufig wie die Sonne im Laufe des Tages hinter dicken grauen Wolken verschwand, um wenig später wieder verheißungsvoll zu strahlen.

Genauso unentschlossen waren auch viele Meinerzhagener, und so gab es letztlich große Lücken zwischen den langen Tischen, an denen sich Nachbarschaften und Freundeskreise, Kegelklubs oder Vereine versammelt hatten. Die waren bester Laune, genossen die mitgebrachten Speisen und Getränke und plauderten angeregt miteinander oder mit den Gästen, die zwar keinen Tisch aufgebaut hatten, aber dennoch nicht auf einen Besuch in der Innenstadt verzichten wollten und durch die Straßen flanierten.

Für abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung sorgten dabei die Teilnehmer des Straßenmusikwettbewerbs Musikus(s), die mit Spannung auf das Urteil ihrer Zuhörer warteten, denn ausschließlich die Gunst des Publikums, das seine Stimme per Wahlzettel abgeben konnte, entschied darüber, wer den mit 300 Euro dotieren Preis erhalten sollte.

"Musikus(s)" bei Nacht der langen Tische

Die Combo „Fätz“, die sich aus Mitgliedern der Band „The Creeds“ rekrutierte, und das Duo Joelle Reinisch und Dana Defendenti, das zur Stammbesetzung der MBM-Rockband der Musikschule Volmetal gehört, erhielten die meisten der abgegebenen Stimmen. Ein Plus von fünf Stimmen entschied über den Sieg, und Arnd Clever, Marketingleiter der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen, konnte schließlich den beiden strahlenden jungen Sängerinnen den begehrten Preis übergeben.

Wenn Zauberer Thorsten Rosenthal aus Olpe mit seinem Flohzirkus an den Tischen der Feiernden Station machte und die unglaublichen Kunststücke seines Flohs Theodor, der am liebsten Himbeersirup trinkt, präsentierte, blieb kein Auge trocken. Die Zuschauer lachten und staunten, und so mancher verspürte anschließend auch einen leichten Juckreiz und kratzte sich verstohlen. Nach Einbruch der Dunkelheit sorgten Jongleur Frank Neuser aus Kreuztal und sein Assistent Dr. Tornado für einen weiteren Höhepunkt. Das Duo fesselte die Aufmerksamkeit der Zuschauer mit einer wahrhaft feurigen Show. Neuser ließ leuchtende Diabolos, Eier und Fackeln kreisen, spie riesige Feuerfontänen gen Himmel und erntete für seine Darbietung begeisterten Applaus.

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