Doppelt so viele Pakete

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In der Postfiliale in Valbert gab es in der Vorweihnachtszeit an manchen Tagen mehr als doppelt so viele abgegebene Pakete als sonst. Bis morgen kann man noch welche versenden, wenn sie noch vor Heiligabend bei den Beschenkten ankommen sollen.

Meinerzhagen - Volle Päckchen, volle Filialen und volle Briefkästen: Zur Weihnachtszeit ist der Betrieb in den heimischen Postfilialen gewöhnlich etwas hektischer als sonst. Das kann man in den Filialen in Meinerzhagen und Valbert feststellen. Seit Wochen gehen mehr Briefe und Pakete ein. Wer noch eine Sendung für Heiligabend abgeben möchte, sollte sich aber beeilen, denn die Zusteller von der Post sind am Samstag, 23. Dezember, das letzte Mal vor Weihnachten unterwegs.

Bis zur Eingangstür reichte am Montagnachmittag die Kundenschlange in der Meinerzhagener Postfiliale an der Derschlager Straße. Neben den üblichen Sendungen füllt in den vergangenen Tagen vor allem eines den Laden von Rita Zender: die Weihnachtspost. 

Doch die Gelegenheit, weihnachtliche Geschenke oder Grüße postalisch loszuwerden, besteht nicht mehr lange: „Wer sichergehen möchte, dass seine Sendung auch an Heiligabend angekommen ist, der sollte sie bis zum 21. Dezember abgeschickt haben“, erklärte Zender. 

Während der etwas hektischen Weihnachtszeit stehen bei der Päckchenannahme in ihrer Filiale nicht wie sonst zwei, sondern gleich drei Mitarbeiter bereit. „In der Vorweihnachtszeit gab es in diesem Jahr durchschnittlich wieder mehr Pakete und Briefe als zu anderen Jahreszeiten. 

In Meinerzhagen nehmen momentan drei statt zwei Mitarbeiter die Pakete entgegen.

Das ist aber nichts Neues“, fügte sie hinzu. Ähnlich ist die Situation in der Filiale der Post in Valbert an der Ihnestraße: „In der Weihnachtszeit steigt die Zahl der Päckchen, die hier täglich abgegeben werden, von durchschnittlich 30 auf ungefähr 60“, schätzte Simone Lopata, Mitarbeiterin in der Valberter Postfiliale. 

In den vergangenen Tagen und Wochen lagen in der Valberter Filiale außerdem Pakete mit Weihnachtsdesign und Sonderbriefmarken besonders im Trend. Auch die Zahl der Retouren nahm seit Beginn der Adventszeit zu. „Das Weihnachtsgeschäft ist insgesamt bisher gut gelaufen“, verrät sie. 

Die doppelte Zahl an Paketen mache sich dort besonders bemerkbar. Hat die Interimsfiliale doch täglich nur drei Stunden mit zwei Angestellten vor Ort geöffnet. Auch in Valbert können noch bis zum 21. Dezember täglich zu diesen Zeiten Pakete und Briefe – was Inlandssendungen betrifft – für Heiligabend eingereicht werden.

Pakete und Briefe, die an Adressen ins EU-Ausland gehen sollen, hätten allerdings bereits am 11. beziehungsweise am 13. Dezember abgegeben werden müssen und für Sendungen außerhalb der EU galt die Frist bis zum 1. Dezember. „Die Kunden sind zur Weihnachtszeit deutlich gestresster“ findet Michaela Sturm aus der Postfiliale in Valbert. Je näher es auf den 24. Dezember zugeht, desto größer wird der Druck. 

Was das Verschicken von Paketen betrifft, bleibt den Kunden also noch bis morgen Zeit, wenn man sichergehen will, dass das Paket auch vor Heiligabend angekommen und zum Auspacken bereit ist.

Zur Sache: 

Sendungsfristen für Heiligabend

Brief- und Postkartenversand: Innerhalb Deutschlands zum 21., In EU-Länder bis zum 12., und in Länder außerhalb der EU bis 7. Dezember. DHL-Paket und Päckchen: Nach Deutschland bis zum 21., in Nachbarländer bis 15., in sonstige EU-Länder zum 11. und außerhalb der EU bis 1. Dezember. Päckchen dürfen maximal zwei Kilogramm schwer sein und eine Länge von 60 Zentimetern, eine breite von 30 Zentimetern und eine Höhe von 15 Zentimetern nicht übersteigen. Ein Paket darf mindestens 2 und höchstens 31,5 Kilogramm wiegen. Außerdem muss es höchstens 1,20 Meter lang und jeweils 60 Zentimeter hoch und breit sein. Die Paketpreise liegen – unter anderem in Abhängigkeit von Größe und Gewicht – zwischen 3,89 und 16,49 Euro. Die Lieferung dauert ein bis zwei Werktage.

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