Lang anhaltender Applaus für „Möppi & Co.“

MEINERZHAGEN ▪ Lang anhaltender Applaus belohnte die zahlreichen Sänger, Schauspieler und Musiker, die am Samstagnachmittag in einer gut besetzten Stadthalle das Musicalchen „Möppi & Co.“ präsentiert hatten.

In fünfmonatiger Probenarbeit war die turbulente Geschichte von den Schülerinnen und Schülern der Grundschule „Auf dem Dorfe“ in Halver und Spormecke in Schalksmühle gemeinsam mit einem Projektorchester und dem Funorchester der Musikschule Volmetal unter der Leitung vom Musikschulleiter Bjoern Strangmann und mit Unterstützung einiger Musikschullehrer einstudiert worden. Gefördert hatten die Arbeit die Förderkreise der Schulen und die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Bei Aufführungen in beiden Schulen hatten die Akteure bereits erste Erfolge feiern können. Bei der Aufführung in der Stadthalle waren sie nun gemeinsam zu sehen. Die Halveraner bestritten den ersten Teil des Stückes, die Schalksmühler den zweiten.

„Schule ist doof! Schule macht schlapp,“ singen insbrünstig die stressgeplagten Schüler der Burnout gefährdeten Lehrerin Piepenstock zum Auftakt des Stückes. Sie alle wünschen sich insgeheim ein persönliches Heinzelmännchen zur Arbeitsbewältigung, und die Musterschülerin Julia, in den Augen ihrer Mitschüler eine Streberin, wird beauftragt, auch für alle anderen einen Aufsatz über den Sinn der Arbeit zu schreiben.

Julias Recherchen zum Thema rufen die märchenhafte Firma „Möppi & Co“ auf den Plan, unermüdliche, aber etwas arbeitsmüde Heinzelmännchen. Zuständig für akute Notfälle regeln sie zunächst alles im Handumdrehen: Zimmerleute, Schneiderinnen und Bäcker bekommen mehr Freizeit und Lohn: Alle sind zufrieden. Doch was passiert, wenn die Arbeit getan ist? Kann Arbeit auch Spaß machen? Beim „Als ob-Spiel“ kommt Julia der Wahrheit auf die Spur: Jeder kann des anderen Heinzelmännchen sein, und dann macht Arbeit auch Spaß.

Quicklebendig und temperamentvoll, mit Witz, eingängigen Songs und mitreißender Musik präsentierten die Kinder die Geschichte von Veronika te Reh und Wolfgang König. Dabei zeigte das Mondschaf anschaulich, wie wichtig auch die kleinen Rollen für das Gelingen des Stückes war, dessen Aufführung und Erfolg außerdem von zahlreichen fleißigen Helfern etwa beim Kulissenbau, Kostümschneidern oder beim Transport ermöglicht wurde. Ein Mondschaf konnten die Kinder zur Erinnerung an diese Aufführung und ihren ersten Bühnenauftritt als Geschenk mit nach Hause nehmen.

Weitere Geschenke gab´s für Bjoern Strangmann, der sich mit dieser Aufführung als Leiter der Musikschule verabschiedete. Bürgermeister Erhard Pierlings würdigte seine Arbeit in einem kurzen Grußwort und wünsche alles Gute im neuen Wirkungskreis in Baden-Württemberg. Auch Barbara Ohin, Bezirksleiterin der Musikschule in Meinerzhagen, überreichte mit Worten des Dankes und guten Wünschen ein Präsent. Ein herzliches Dankeschön kam außerdem von Barbara Dorn-Erdogdou, Leiterin der Grundschule „Auf dem Dorfe, und Klassenlehrerin Maren Nelius aus Schalksmühle, für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit bei „Möppi & Co“ ▪ luka

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