Sanierung der L709: „Das Ende ist absehbar“

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Der dickste Posten waren die Brücken über die Lister – hier An der Hardt –, bei denen höherer Sanierungsbedarf als erwartet bestand.

Meinerzhagen - Bis Ende vergangener Woche waren Mitarbeiter der Firma Trippe zumindest mit der Tragschicht fertig. Zu diesem Zeitpunkt waren sie am Ende der im ersten Abschnitt ab Krummenerl insgesamt 4,5 Kilometer langen Sanierungsstrecke der Landstraße 709 angekommen.

„Das Ende ist absehbar“, so Mike Jungblut von der bauausführenden Firma auf der Baustelle im Gespräch mit der MZ. In dieser Woche soll zunächst noch der letzte Teil der Binderschicht aufgetragen und parallel dazu die Fahrbahnanpassungen an den mittlerweile sanierten Brücken vorgenommen werden. In der vergangenen Woche hatten diese bereits eine neue Abdichtung aus Guss- asphalt erhalten.

Ebenfalls weitergeführt wird der Aufbau der neuen Schutzplanken. Von Krummenerl aus bis zum Abzweig Wilkenberg, stehen diese bereits. Den Abschluss der Tiefbauarbeiten wird dann gegen Ende dieser oder mit dem Beginn der nächsten Woche das Aufbringen der Asphaltfeinschicht bilden. Sie soll in einen „Zug“ auf der gesamten Strecke eingebaut werden. Nach dem anschließenden Aufstellen der Verkehrsschilder und dem Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen stehe einer Freigabe für den Verkehr nichts im Wege. Der zuletzt genannte Zeitpunkt „spätestens Ende September“ würde passen.

Zahlreiche zusätzliche Arbeiten oder Erweiterungen, wie beispielsweise die Strecke ab Häusgermühle bis zur Kreuzung L539 – hier sollte ursprünglich nur die obere Fahrbahnschicht erneuert werden – führten zu Verzögerungen. Besonders aufwendig zu sanieren: die beiden Brücken mit ihren Schäden.

Mit dem zweiten Sanierungsabschnitt von Krummenerl bis zum Ortseingang von Hunswinkel soll nach derzeitigem Stand im Frühjahr nächsten Jahres begonnen werden. Rund drei Kilometer müssen auf dieser Strecke erneuert werden.

Bei der Sanierung des sogenannten „Mittellandkanals“, der Landstraße 708 zwischen dem Abzweig Wormgermühle bis zur Abzweigung Eseloh, gibt es indes noch keine neueren Erkenntnisse. Dem Vernehmen nach passiert hier in diesem Jahr nichts mehr. Und ob es letztendlich im nächsten Jahr dort mit den Arbeiten losgehen kann, steht ebenfalls noch nicht fest.

Nicht nur die Bereitstellung des Geldes ist dabei maßgeblich. Bedeutsam ist ebenso, dass die Strecke auch zeitweise als Umleitung während der Arbeiten am zweiten Bauabschnitt der L 709 im kommenden Jahr benötigt wird. Daher wird es auch in den nächsten Monaten zum Erhalt der Verkehrssicherheit notwendig sein, dass sich die zuständige Straßenmeisterei um die gröbsten Schlaglöcher kümmert. Als „Rüttelpiste“ wird die Strecke aber wohl noch einige Zeit erhalten bleiben.

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