Stadt bekommt viel Geld für neue Brücke

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Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck, Uli Beele vom Zweckverband NWL, Landrat Thomas Gemke, Bürgermeister Erhard Pierlings und Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar (von links) sahen sich das künftige Baugebiet gestern an.

MEINERZHAGEN - Der Bau der Fußgängerbrücke vom neuen zentralen Omnibusbahnhof zur Weststraße kostet 1 400 000 Euro. Insgesamt werden für dieses Projekt sogar 1 731 000 Euro fällig, inklusive der Nebenkosten und des Grunderwerbes.

Von Jürgen Beil

Eine Summe, die die Stadt Meinerzhagen nicht allein „stemmen“ kann. Muss sie auch nicht, denn es gibt Zuschüsse. Um den Bewilligungsbescheid dafür zu übergeben, war am Freitag Landrat Thomas Gemke in seiner Eigenschaft als stellvertretender Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ins Rathaus gekommen. Er wurde begleitet von Uli Beele, dem Leiter der NWL-Pressestelle.

Die Zuschüsse verteilen sich dabei auf mehrere „Geber“: 658 000 Euro der Gesamtsumme werden vom NWL übernommen, die Deutsche Bahn steuert 330 000 Euro bei. Aus der Städtebauförderung fließen weitere 333 000 Euro. Bleibt ein Eigenanteil der Stadt von 410 000 Euro.

Mit der Errichtung des Brückenbauwerkes und der beiden Aufzüge soll im April begonnen werden, die Fertigstellung ist bis Oktober vorgesehen.

Gemke freute sich, den Bewilligungsbescheid übergeben zu können. Für ihn beginne damit eine „Meinerzhagener Woche“, denn zur Wiedereröffnung der Bahnstrecke sei er am Mittwoch wieder in Meinerzhagen zu Gast, führte der Landrat aus.

Bürgermeister Pierlings dankte für die Zuschüsse und äußerte seine Freude über die gute Zusammenarbeit. „Die Verknüpfung von Stadtentwicklung, Nah- und Schienenverkehr fordert Enormes von uns, das alles braucht Zeit. Aber es ist gemeinsam gut investiertes Geld, alles fügt sich wirklich sehr gut zusammen.“

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