Minister Groschek zu Gast im Rathaus

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Minister Groschek (Dritter von rechts) sah sich auch den neuen Meinerzhagener Bahnhofskomplex an.

MEINERZHAGEN ▪ „Die Unterstützung , die wir bei der Umsetzung der Regionale-Projekte erfahren, ist ausgesprochen gut.“ Diese Worte richtete Bürgermeister Erhard Pierlings an einen prominenten Besucher. Der Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, Michael Groschek, war zu Gast im Rathaus.

Das Kabinettsmitglied damit der Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Gordan Dudas, an einem Arbeitsgespräch zur Regionale 2013 teilzunehmen und sich über die erfreulichen Fortschritte der Projekte zu informieren.

Neben den Bürgermeistern der vier beteiligten Kommunen Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle waren auch die planerisch eingebundenen städtischen Mitarbeiter, sowie die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Crone und Hans-Joachim Hamerla vom Düsseldorfer Büro „Architektur-Stadtplanung-Stadtentwicklung“ (ASS) vor Ort. Das Unternehmen ist mit der Konzeption und Realisierung des Regionaleprojekts „Oben an der Volme“ betraut.

Als Einstimmung diente ein kurzer Film, den der Schalksmühler Bürgerverein zur Verfügung stellte. In bewegten Bildern unternahmen die Zuschauer eine Radtour entlang der Volme, dabei wurden die Projekte schlaglichtartig vorgestellt. Auch Hans-Joachim Hamerla vom Planungsbüro ASS fasste die Maßnahmen noch einmal zusammen. „Es ging uns bei der Planung darum, Klammern zu finden, die alle vier Kommunen verbinden und die nachhaltige Entwicklung der Region fördern“, machte er deutlich, um dann auf die Reaktivierung der Volmetalbahn mit einem Ausbau der Bahnhöfe und einer Aufwertung des Umfelds, sowie den geplanten Volmetalradweg, die Wasserbaumßnahmen zur Renaturierung der Bäche oder einen gemeinsamen Kulturentwicklungsplan einzugehen.

Bürgermeister Pierlings nutzte die Gunst der Stunde, um den Minister auf ein Problem aufmerksam zu machen, das sich im Hinblick auf den Volmetalradweg ergibt.

„Leider wird der Landesbetrieb NRW die Planungskosten nicht übernehmen“, schilderte Pierlings die Situation. Die vier Bürgermeister seien nun überein gekommen, sich gemeinsam mit Vertretern der Stadt Lüdenscheid, des Märkischen Kreises, des Landesbetriebs und der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW an einen Tisch zu setzen, um gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Der Minister ließ im Anschluss keinen Zweifel daran, dass er das Projekt für besonders förderungswürdig hält. „Gerade der Radweg ist ein erfahrbares Symbol dafür, dass eine regionale Kooperation lohnt“, so Groschek. „Ich will mein Bestes geben um dazu beizutragen, dass ein Weg gefunden werden kann.“

Im Hinblick auf die Bundetagswahl am 22. September bemerkte er: „Wenn die Köche in Berlin neue Töpfe auf den Herd stellen, muss man schnell mit der Kelle da sein, egal wie die Suppe schmeckt.“ Der Minister, der schon einmal zu Gast im Volmetal war und an seinem ersten Tag im Amt als Minister die Aktion Autofreies Volmetal eröffnete, bekräftigte die Bedeutung der Regionaleprojekte. „Hier wird innerhalb der vier Kommunen gerade ganz praktisch umgesetzt, was im Ruhrgebiet seit langem besprochen wird, nämlich gelebte Kooperation.“ Abschließend machten sich alle auf den Weg zum neu gestalteten Bahnhofsgelände, wo Minister Groschek sich über den Stand der Dinge informierte. Im Anschluss sah er sich zudem den neuen Kiersper Busbahnhof an. ▪ ps

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