Zwei neue Sirenen für das Stadtgebiet

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Sirenen galten lange als Auslaufmodelle.

Meinerzhagen - In Anschaffung und Unterhalt sind sie zwar teuer und doch hofft die Stadt als Besitzerin, dass sie nie zum Einsatz kommen: Sirenen sollten zu Zeiten des Kalten Krieges die Bevölkerung vor Unheil warnen, erschienen nach dem Fall der Mauer aber unzeitgemäß – und überflüssig.

In der Folge wurden auch in Meinerzhagen zahlreiche Meldeanlagen abgebaut. Doch das Land Nordrhein-Westfalen scheint mittlerweile umzudenken und fördert den Wiederaufbau. Und so werden auch zwei neue Anlagen in Meinerzhagen installiert. Das gab Hans-Erich Schmidt, Leiter des Fachbereichs 2 „Bürgerservice“, am Montag im Haupt- und Finanzausschuss auf Anfrage des CDU-Ratsherrn Volkmar Rüsche bekannt.

„Das Land hat Mittel zur Verfügung gestellt, mit denen wir sowohl die Anschaffung dieser Sirenen als auch den Unterhalt weiterer Anlagen finanzieren können“, ging Schmidt gestern im Gespräch mit der MZ ins Detail. Insgesamt 20 000 Euro habe Meinerzhagen aus Düsseldorf erhalten. „Man darf nicht vergessen, dass Sirenen auch in der Unterhaltung nicht gerade billig sind“, so der Fachbereichsleiter weiter.

Sind die beiden neuen Sirenen in Betrieb, verfügt die Stadt über insgesamt 15 Meldeanlagen.

Frank Zacharias

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