„Kunterbunt“, „80er“ und „Einfach tierisch“ – Jecke Feiern auch in Meinerzhagen

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„Kunterbunt“ ging es bei der Party im Kindergarten St. Martin zu. Hier feierten die Kinder zusammen mit ihren Müttern.

Meinerzhagen - „Wer Karneval feiern will, fährt ins Rheinland und wer vor dem Trubel flüchten will, kommt zu uns.“ Die Erfahrung von Christiane Rosenberg, Tourismusfachfrau im Rathaus, bestätigte sich nur zum Teil.

Denn Karneval gab es an Weiberfastnacht auch in Meinerzhagen – zwar nicht auf der Straße wie in der Domstadt, „intern“ wurde es aber nicht weniger „bunt und lustig“, wie die Kinder im Kindergarten St. Martin beschrieben.

Piratinnen, Ritter und Elfen feierten im Kindergarten. „Kunterbunt“ lautete das Motto im Katholischen Familienzentrum St. Martin. Hier feierten die Kleinsten zusammen mit ihren Müttern bei Stopptanz, Polonaise und viel jecker Musik. „Toll, dass sich einige Mütter sogar extra Urlaub genommen haben“, freute sich Einrichtungsleiterin Steffi Tischer.

In der Grundschule Am Kohlberg stand gestern auch „Karneval“ auf dem Stundenplan.

Auch in der Grundschule Am Kohlberg blieben Mathe- und Deutschbücher zwischendurch im Tornister. Cowboys, Star-Wars-Krieger, Hexen und Mini-Mäuse tanzten in den Klassen. Auch die Lehrer hatten in die Kostümkiste gegriffen – klar, dass das bei den Schülern gut ankam.

Neon und bunte Trainingshosen – in der Geschäftsstelle der Volksbank fühlte man sich in die 80er-Jahre zurückversetzt.

Wer gestern die Volksbank im Märkischen Kreis besuchte, fühlte sich in die 80er-Jahre zurückversetzt, als glänzend-bunte Pludertrainingsanzüge, Neon-Stirnbänder und „Vokuhila“-Frisuren hoch im Kurs standen.

Um 11.11 Uhr versammelten sich die Damen des Rathauses. Das Motto des jecken Tages: „Einfach tierisch!“.

„Tierisch“ ging es im Rathaus an der Bahnhofstraße zu. „Schön, dass die Frauen hier heute das Regiment übernehmen“, begrüßte Bürgermeister Jan Nessselrath Marienkäfer, Zebras und Bienen. „Ihr wisst ja, dass dazu auch Pflichten gehören, es gibt viel zu tun“, scherzte er, als er kurzzeitig den Chefsessel räumte. Die Rathaus-Damen griffen auch gern zur Schere und stutzten die Krawatten des Stadtoberhauptes und seines Stellvertreters Helmut Klose.

Die Krawatte des Bürgermeisters musste dran glauben.

Auch im Wilhelm-Langemann-Haus wurde es karnevalistisch mit Büttenreden und Sketchen über das Alter – vorbereitet von den Mitarbeitern des Sozialen Dienstes. „Hausmusiker“ Arno Langenohl sorgte für Musik. Bunte Hüte und Luftschlangen fehlten auch hier nicht, und eine Seniorin erinnerte sich im Gespräch an ihre Jugend, als sie im Jugendheim an der Kampstraße Karneval gefeiert habe: „Da war immer richtig was los!“

Im Wilhelm-Langemann-Haus schunkelten auch die Senioren bei der Feier im Eingangsbereich.

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