Millionenprojekt „alte Villa“ nimmt Fahrt auf

Die alte Villa im Park wird zum Kulturzentrum umgebaut. - Archivfoto: F. Zacharias

Meinerzhagen - Die Villa im Park soll im Rahmen des Projektes „Oben an der Volme“ zu einem Kulturzentrum der Kommunen Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle umgebaut werden. Im Bau- und Vergabeausschuss wurden jetzt von der Verwaltung Details bekanntgegeben, die „einstimmiges Einvernehmen“ fanden.

Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck stellte die Planungen vor. Unter anderem berichtete er, dass Türen eingebaut werden, wo jetzt noch zwei Fenster vorzufinden sind. Sie sollen im Erdgeschoss den Durchgang zur neuen Außenterrasse bilden. Ebenfalls im Erdgeschoss ist ein Wanddurchbruch geplant. Er verbindet das größte Veranstaltungszimmer mit einem Nebenraum, von dem aus dann ebenfalls der Blick auf die kleine Bühne frei werden soll. Die Größe des Durchgangs richte sich nach den Gegebenheiten, die man erst dann genau kenne, wenn mit den Bauarbeiten begonnen worden sei. Die komplette Wand zu entfernen sei zwar wünschenswert, aber wohl nicht möglich, erklärte Tischbiereck. Auf derselben Etage sind dann auch ein behindertengerechtes WC und eine kleine Küche geplant.

Im ersten Geschoss sind einige kleinere Übungsräume angesiedelt. Raum für Veranstaltungen soll es hier nicht geben – allerdings ist Platz für eine Künstlergarderobe eingeplant. Und auch die Herren- und Damentoilette sind hier untergebracht.

Im Dachgeschoss ist aus bautechnischen Gründen wenig möglich. Auch eine in der Vergangenheit angedachte Vermietung der Räume scheide deshalb aus. Hier sei unter Umständen Platz zur Lagerung nicht brennbarer Materialien, hieß es aus der Verwaltung. Eine gute Nachricht hatte Jürgen Tischbiereck in diesem Zusammenhang noch parat: Eine vollständige Erneuerung des Daches sei nicht notwendig, „weil es größtenteils noch in Ordnung ist“. „Hier ist es mit einer Reparatur an einigen Stelle getan“, berichtete der Fachbereichsleiter. Komplettiert werden die Sanierungsarbeiten durch den Austausch alter Fenster und einen Fassadenanstrich.

Insgesamt sollen in das Objekt, das sich im Besitz der Stadt befindet, 1 050 000 Euro investiert werden. 774 000 Euro, so die Planungen, können davon durch Zuschüsse gedeckt werden, den Rest zahlt die Stadt. Baubeginn soll im Frühjahr 2016 sein. „Wenn alles gut läuft, könnte noch im Laufe des kommenden Jahres alles fertig werden“, informierte Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar in der Ausschusssitzung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare