Ausstellung: Lyrik und Malerei finden im "Mittendrin" zueinander

+
Oliver Drenkard, Annette Gonserowski und Heidi Holz (von links) machten es bei der Ausstellungseröffnung vor: Sie traten beim Betrachten der Kunstwerke in einen Dialog.

Meinerzhagen - „Ist Dialog Kunst oder Kunst Dialog?“ Am Ende trifft wohl beides zu. Zu diesem Fazit jedenfalls kam am Freitagvormittag Oliver Drenkard bei der Ausstellungseröffnung im „Mittendrin“ am Prumbomweg.

Drenkard, Vorsitzender des Sozialen Bürgerzentrums, begrüßte neben zahlreichen Besuchern natürlich auch die beiden heimischen Künstlerinnen Heidi Holz und Annette Gonserowski. Ihre Werke werden in den kommenden Wochen in der Einrichtung zu sehen sein. 

Was den Besuchern zu den Öffnungszeiten des „Mittendrin“ geboten wird, ist vollkommen unterschiedlich und lädt zum „Dialog“ ein. Die Gedichte Annette Gonserowskis hängen neben den Bildern von Heidi Holz – eine Zusammenstellung, die auf den ersten Blick kaum Gemeinsames bietet. Doch weit gefehlt. Bilder und Worte harmonieren, beides zusammen ergibt ein kreatives Ganzes.

Annette Gonserowski und Heidi Holz leben in Kierspe und sie lernten sich bereits vor vielen Jahren kennen. Seit einigen Jahren widmet sich Heid Holz der Aquarellmalerei. „Ich liebe die zarten Farben des Aquarells. Die vielfältigen Gestaltungsweisen faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Wenn ich zum Pinsel greife, bin ich in einer anderen Welt.“

Annette Gonserowski ist Lyrikerin und Autorin zahlreicher Bücher, sie wurde auch schon zu internationalen Lyrikertreffen in Deutschland, Nord-Zypern und Polen eingeladen. Ihre Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Sie ist Preisträgerin des Alfred Müller-Felsenburg-Preises für aufrechte Literatur.

Heidi Holz und Annette Gonserowski geben seit einigen Jahren einen Kunstkalender in einer kleinen Edition heraus, bei dem monatlich den Aquarellen der Malerin die Gedichte der Lyrikerin zur Seite gestellt werden. „Es ist für uns bereichernd und spannend, unsere unterschiedlichen Kunstrichtungen Malerei und Lyrik miteinander zu verbinden. Es macht uns sehr viel Freude, diese Verbindungen in unseren Werken zu erforschen und herzustellen“, schildern die Künstlerinnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare