Ausschuss stimmt Kreisel-Entwurf zu

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Meinerzhagen - Einen Namen hat er schon, der „Krugmann-Kreisel“ an der Stadthalle. Und am Dienstagabend wurde auch sein neues Erscheinungsbild auf den Weg gebracht.

Einhellig stimmte der Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt einem Entwurf zu, der im Zentrum des Kreisverkehrs das Meinerzhagen-M nebst Hinweisen auf die Partnerstädte sowie beleuchtete Stelen mit den anliegenden Straßennamen vorsieht (die MZ berichtete). 

Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar stellte den Ausschussmitgliedern das Konzept anhand einer Grafik vor (siehe unten), betonte jedoch, dass die Aluminium-Stelen keineswegs – wie die Abbildung vermuten lässt – in den Verkehr hineinragen würden. 

Eine kurze Diskussion entfachte Karl Hardenacke (Bündnis 90/Die Grünen), der statt einer saisonal unterschiedlichen Bepflanzung der Kalotte die Anlage einer Wildblumenfläche anregte. „In Zeiten des Bienensterbens könnte man so auch ein Zeichen setzen“, sagte der Sprecher der Meinerzhagener Grünen, dessen Idee allerdings wenig Aussicht auf Umsetzung haben dürfte. Denn zum einen sieht Friedrich Rothaar die Gefahr einer wenig ansprechenden Optik außerhalb der warmen Monate. Zum anderen – darauf wies CDU-Ratsherr Matthias Scholand hin – würden etwa die Logos der Partnerstädte schnell überwuchert. Stattdessen schlug Scholand eine Wildblumenbepflanzung an anderen Stellen in der Stadt vor. 

Und auch das „M“-Logo in der Kreisel-Mitte war gestern nicht ganz unstrittig. Heidrun Fuchs von der UWG schlug eher die Abbildung eines Wahrzeichens wie Schanze oder Jesus-Christus-Kirche vor. Doch auch sie stimmte letztlich diesem „neutralen“ (Rothaar) Kompromiss zu. 

Eines wird der Kreisel trotz der Namensgebung durch den Rat im November 2016 aber nicht aufweisen: ein Symbol der Brennerei Krugmann. Die entsprechende Nachfrage in der Stunde der Öffentlichkeit konnte der Ausschussvorsitzende Rolf Puschkarsky (SPD) nur mit einem Kopfschütteln beantworten.

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