Krugmann soll Kreisel an der Birkeshöhbrücke prägen

Der neue soll optisch ansprechend „ausgestaltet“ werden. -  Foto: Wirth

Meinerzhagen - Während der Kreisverkehr an der Trotzenburg immer noch auf seine Gestaltung wartet, soll es beim neuen Kreisverkehr an der Birkeshöhbrücke offenbar schneller voran gehen. Die SPD sammelte bekanntlich Ideen zur Namensgebung – und CDU und FDP sind offenbar noch einen Schritt weiter.

Die Fraktionsvorsitzenden Thorsten Stracke (CDU) und Kai Krause (FDP) stellen für die nächste Sitzung des Rates am 28. November den Antrag, den Kreisverkehr künftig „Krugmann-Kreisel“ zu nennen. In der Begründung gehen Stracke und Krause auf die Historie des Unternehmens ein, das 1867 als kleiner Familienbetrieb von Peter Friedrich Krugmann I. als Destille und eines der ersten Unternehmen in Meinerzhagen gegründet wurde. Seither stellt Krugmann Spirituosen unter eben diesem Namen an der Volme her.

Krugmann feiert 150-jähriges Jubiläum

„Die Firma Krugmann ist somit ein Traditionsunternehmen in unserer Stadt, welches im kommenden Jahr sein 150-jähriges Jubiläum feiert“, so Stracke und Krause. Aus diesem Grunde sei die Geschäftsführung der Firma Krugmann an die CDU-Fraktion herangetreten. „Es ist ihr ein großes Anliegen, ihre Verbundenheit zu ihrem Stammsitz mit einer besonderen Geste Ausdruck zu verleihen. Sie möchte gemeinsam mit den zuständigen Stellen an der Gestaltung des neuen Kreisverkehrs an der Stadthalle mitwirken“, heißt es.

Denkbar sei, dass ein typisches Merkmal der Firma Krugmann, zum Beispiel ein großes Eichenfass, zur Verfügung gestellt wird, das die Mitte des Kreisverkehrs dann schmückt. Gespräche mit dem Unternehmen und der Stadtverwaltung sollen zeitnah erfolgen.

SPD-Wettbewerb: Jury tagt am 3. November

Die SPD hatte bereits Anfang August einen Ideenwettbewerb zur Gestaltung des Kreisverkehrs gestartet, der am 30. September endete. Fraktionsvorsitzender Rolf Puschkarsky freut sich über insgesamt zwölf Vorschläge, die aus der Bürgerschaft eingereicht wurden. Auf der Liste stehen folgende Ideen: die Gestaltung in Form einer Pkw-Felge, die Bepflanzung mit Lindenbäumen, ein Modell der Stadthalle, ein Modell der Sprungschanze sowie die Gestaltung mit Figuren. Als Motive werden genannt Schützen, Karl vom Ebbe, die Dicke Berta, die Valberter Jäger, die symbolische Darstellung eines Battenfeld-Produktes, ein Windrad aus Guss – ähnlich der Treppe am „Blauen Haus“ – ein sogenannter Windbaum wie er in Bochum steht, ein Modell der Jesus-Christus-Kirche, eine Europablume und die Gestaltung mit Meinerzhagener Motiven und Fuchs-Symbol.

Nun soll eine Jury am 3. November die Vorschläge sichten und dem zuständigen Fachausschuss der Stadt einen Vorschlag zur Gestaltung zur Beratung vorlegen.

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