Korbecker Weg: Schlussetappe

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Der Kanal und die Versorgungsleitungen sind zum großen Teil bereits eingebaut. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Auf etwa 270 000 Euro für den Kanalbau und rund 370 000 Euro für den Straßenbau belaufen sich die Kosten der bereits im vergangenen Jahr begonnenen Baumaßnahme Korbecker Weg.

Mit dem Einbruch des Winters wurde diese im Oktober 2012 planmäßig gestoppt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Arbeiter der ausführende Tiefbaufirma Heinrich Weber aus Siegen die Arbeiten im ersten Abschnitt (rund die Hälfte der Gesamtstrecke) fertigstellt. Seit einigen Tagen wird dort weitergebaut. Wie zuvor im unteren Teil der Straße, lassen die Stadtwerke auch in diesem Abschnitt eine neue Wasserleitung und RWE eine Gashochdruckleitung in das Erdreich einbringen. Dem angeschlossen haben sich auch zwei Telekommunaktionsunternehmen.

Bis zum Anschluss des neuen Kanals – dieser ist mit einem Rohrdurchmesser von 300 Zentimetern ausgestattet – an die „Hauptleitung“ in der Fröbelstraße sind noch rund 80 Meter Strecke zu überwinden. Ein Aufbruch der dort vor zwei Jahren sanierten Fahrbahnoberfläche ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht nötig, da sich der „Anschlussschacht“ im Gehweg der Straße befindet.

„Wir freuen uns, dass die Maßnahme in dem von uns vorgesehenen Zeitrahmen abläuft. Und genauso froh sind wir, dass sich auch die Kostenseite so darstellt, wie wir es den Bürgern vorher mitgeteilt hatten“, so Jürgen Tischbiereck, Fachbereichsleiter Technischer Service bei der Stadt Meinerzhagen, auf Nachfrage der MZ.

Eine Aussage, die besonders im Hinblick auf die Kosten für die Anlieger wichtig sein dürfte. Schließlich werden die nach der Schlussabrechnung nach den Vorschriften des Kommunalabgabengesetzes auf sie umgelegt. Nicht zuletzt deshalb wurden sie über die Details der Abrechnung und den Ablauf der Arbeiten im Frühjahr 2012 in einer Einwohnerversammlung umfassend informiert. Dabei stand neben den Fachleuten aus dem Rathaus auch ein Mitarbeiter des Ingenieurbüros Rede und Antwort. ▪ jjh

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