Werner Hansch moderiert Konzert

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Werner Hansch moderierte, für die Musik sorgten Pianist Thomas András und Ludwig Frauenholz. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Ein ganz besonderes Konzert bekamen die Besucher im voll besetzten Saal des Langemann-Hauses zu hörten.

„Man müsste Klavier spielen können, wer Klavier spielt, hat Glück bei den Frau’n“. Ob es sich bei dieser Liedzeile um eine Tatsache oder nur um eine Mutmaßung handelt, wird Pianist Thomas András wohl nicht preisgeben. Sicher ist aber, dass er es am Sonntag mit Schlagern wie diesem schaffte, sein Publikum im großen Saal des Wilhelm-Langemann-Hauses zum Mitsingen, Schunkeln und Erinnern zu bewegen.

Der ungarische Konzert- und Jazzpianist war gemeinsam mit Ludwig Frauenholz, einem Violinisten aus der „Philharmonica Hungarica“, der Einladung von Heimleiterin Monika Besner gefolgt. Und die beiden Virtuosen führten ihre Zuhörer auf einer „Reise ins Glück“, wie das Konzert im Programm angekündigt wurde, zurück in die Dreißiger- und Vierzigerjahre. Mit Schlagern wie „Veronika, der Lenz ist da“, „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“ oder „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ riefen die Musiker längst vergessen geglaubte Gefühle wach und ernteten lang anhaltenden Applaus.

Doch nicht nur musikalisch wurden die zahlreichen Gäste, die sich im Seniorenzentrum an der Mühlenbergstraße eingefunden hatten, bestens unterhalten: Für die Moderation des Konzerts war der bekannte Sportkommentator und Fernsehjournalist Werner Hansch zuständig. Und dem gelang es, sein Publikum humorvoll, lebhaft und charmant durch den Nachmittag zu führen.

„Sag zum Abschied leise Servus“ hieß es für Gäste und Musiker dann nach circa anderthalb Stunden und zwei lautstark eingeforderten Zugaben. ▪ juli

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