"Die Neue" in der Volmestadt

Sylke Hentschel ist die neue Bezirksbeamtin in Meinerzhagen

+
Bei ihren Streifengängen kommt die Bezirksbeamtin Sylke Hentschel mit den Meinerzhagener Bürgern ins Gespräch.

Meinerzhagen - „Die Neue“ ist längst nicht mehr unbekannt. Zwar hat Sylke Hentschel erst seit Anfang des Monats ihren Dienst als Bezirksbeamtin angetreten – für viele Meinerzhagener ist sie aber schon ein „bekanntes Gesicht“ – was vielleicht auch an der Uniform der Hauptkommissarin liegen mag.

Fremd ist Sylke Hentschel aber auch ihr neues Revier in der Volmestadt nicht. In der Stadt wird die Beamtin schnell angesprochen: „Sie sind die Nachfolgerin von Horst Kurte“, sagt eine Frau. In Meinerzhagen passiere zum Glück nicht so viel, meint sie, „aber die Polizei gibt einem ein gutes Gefühl.“ 

Eine Frage zu einem Parkverbot hat die Volmestädterin auch – und mit Sylke Hentschel gleich eine „offizielle“ Ansprechpartnerin, die ihr weiterhelfen kann. Für die 47-Jährige gehört der Streifengang durch die Stadt zum beruflichen Alltag. „So viele Kilometer wie mein Vorgänger werde ich aber wohl nicht schaffen, da muss man sich erst einmal eingewöhnen“, meint sie. 

"Weggucken kann man nicht immer"

Der Kontakt und die Nähe zu den Bürgern ist Sylke Hentschel sehr wichtig. „Gerade die Innenstadt ist ein Bereich, wo man die Bürger auf der Straßen treffen kann. Der eine oder andere kommt dann auch auf einen zu, weil er ein Anliegen oder eine Frage hat.“ Falschparker, Stadtgebiete, in denen zu schnell gefahren wird, und Bereiche, die von Jugendlichen „unschön“ hinterlassen werden – das sind Dinge, die „auf den Nägeln brennen“ und dann im Gespräch an die Bezirksbeamten herangetragen werden. 

Sie gehe nicht durch die Stadt, um die Leute anzuschwärzen, stellt Sylke Hentschel klar, „aber weggucken kann man nicht immer“, fügt sie hinzu. 

Verkehrserziehung ist ihr wichtig

Der Kontakt zu Bürgern bei Streifengängen ist für die Beamtin der eine Aufgabenbereich, die Verkehrserziehung in Kindergärten und Schulen der andere, der ihr als vierfache Mutter wichtig ist. 

Ihre Kinder sind zwischen zehn und 17 Jahren alt – „da ist man noch im Thema und kennt die Abläufe in Kindergärten und Schulen“, freut sie sich, die jüngsten Meinerzhagener in den Kitas und Grundschulen kennenzulernen und sie „fit“ zu machen, damit sie sich auch als jüngste Fußgänger oder Radfahrer sicher im Straßenverkehr bewegen. Zur Verkehrskontrolle an den Schulen wird man die Bezirksbeamtin aber ebenfalls antreffen.

Bevor Sylke Hentschel am 1. Februar zur Meinerzhagener Wache an der Oststraße wechselte, war ihr Einsatzort Halver. Die Volmestadt ist der Kiersperin jedoch nicht fremd. Hier besuchte sie die Realschule, bevor sie für das Abitur zur Kiersper Gesamtschule wechselte, ehe es schließlich zur Polizeischule in Selm-Bork ging. Da in den beiden Volmetal-Wachen Meinerzhagen und Halver eng zusammengearbeitet wird, sind der Kiersperin auch die neuen Kollegen bereits gut bekannt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare