Motiv in der Kapelle in Grotewiese zeigt Arche Noah

Körnerteppich zu Erntedank

Die Arche Noah in Körnerform.
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Die Arche Noah in Körnerform ist derzeit in der Kapelle Grotewiese zu sehen.

Elefanten aus Mohn, Bären aus Früchtetee und Pfefferkörner-Risotto Reis-Schafe. Dazu Mais, Linsen, Quinoa, Dinkel und Goji-Beeren. Die Mischung ist kein Rezept, die unterschiedlichen Körner und der Tee sind vielmehr die „Zutaten“, aus denen der Körnerteppich besteht, der in der Kapelle St. Maria Magdalena in Grotewiese zu sehen ist.

Grotewiese – Annegret Kliemann, Juditha und Pia Berger, Liane Graflage und Silke Theobald haben auch in diesem Jahr wieder die Tradition der Gemeinde fortgeführt und den Körnerteppich zum Erntedankfest in detaillierter Kleinstarbeit angefertigt. Gezeigt wird ein aktuelles Motiv: „Eine Woche, bevor wir unser Thema festgelegt haben, passierte die Flutkatastrophe“, berichtet Annegret Kliemann. Mit der Arche Noah soll zum einen an die Hochwasserkatastrophe erinnert werden, „zugleich soll das Bild auch für den Neuanfang stehen“, sagt Juditha Berger, die zusammen mit den Frauen der katholischen Gemeinde St. Christophorus seit August viele Stunden mit Klebstoff und Pinzette zugebracht hat.

Viele Details

Zuvor galt es, besonders für den Regenbogen und den Sonnenuntergang die passenden, möglichst bunten „Zutaten“ zu finden. Eine Herausforderung für die Körner-Künstlerinnen waren auch die Tiere auf ihrem Weg zur Arche. Vögel am Himmel und Rehe im (tee-)grünen Gebüsch fallen erst bei genauem Betrachten ins Auge. Ein genauer Blick aus der Nähe offenbart viele kleinste Details.

Die Kapelle in Grotewiese ist von 9 bis 19 Uhr für Besucher geöffnet. Der Körnerteppich ist bis Mittwoch, 27. Oktober, ausgestellt.

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