Prozessauftakt: Mord  in Marienheide

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MARIENHEIDE - Vor dem Kölner Landgericht hat am Mittwoch der Prozess um den Mord bei einem Grillfest in Marienheide begonnen. Angeklagt ist ein 64-jähriger Mann. Ihm wird vorgeworfen, im vergangenen April einen 38 Jahre alten Nachbarn nach einem Streit erstochen zu haben.

Laut Staatsanwaltschaft waren beide Männer stark angetrunken, als der Streit ausbrach. Dabei gingen sie zunächst mit Schaschlik-Spießen aufeinander los. Andere Gäste der Feier trennten die beiden. Der 64-Jährige verließ daraufhin die Feier und holte ein etwa 20 Zentimeter langes Messer aus einer benachbarten Gartenlaube. Nach seiner Rückkehr stieß er die Klinge seinem Kontrahenten ohne Vorwarnung in die Brust und traf das Herz. Der 38-Jährige verblutete.

Er könne sich wegen seiner damals massiven Alkoholisierung nicht an das Geschehen erinnern, sagte der Angeklagte in der Verhandlung. Aber die Tat müsse sich wohl, wie in der Anklage geschildert, abgespielt haben. Der Angeklagte soll für Gewalttätigkeit unter Alkoholeinfluss bekannt sein. - dpa/lnw

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