Knapp fünf Hektar Waldfläche aufgeforstet

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Aufmerksam verfolgten die Anwesenden die Ausführungen.

Valbert - Im vergangenen Jahr wurden bei 80 Waldbauern auf einer Fläche von rund 60 Hektar Pflegemaßnahmen in Kulturen und Jungwuchsbeständen, Hiebsmaßnahmen in jungen und mittleren Beständen sowie einige Regulierungshiebe in Altbeständen durchgeführt.

Darüber informierte jetzt Forstamtsmann Herbert Röttger auf der Jahreshauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Valbert in der „Jause“ in Echternhagen.

Zu dem Treffen begrüßte der Vorsitzende Günter Spelsberg zahlreiche Mitglieder und Gäste, darunter auch den stellvertretenden Forstamtsleiter Jörn Hevendehl, der seit dem 1. November Fachgebietsleiter für den Geschäftsbereich Dienstleistungen des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland ist. Ausführlich informierte Hevendehl über den Schwerpunkt seiner Arbeit und gab den Anwesenden einen ausführlichen Einblick in den Holzmarkt und die verschiedenen Verarbeitungswege.

Herbert Röttger betonte in seinem Tätigkeitsbericht, dass – von einigen Sommerstürmen mit geringen Auswirkungen abgesehen – die Pflegemaßnahmen im Wald in normalen Bahnen verliefen. Im vergangenen Jahr wurden 11 000 Festmeter Nadel- und Laubholz aller Stärkeklassen in der FBG Valbert aufgearbeitet und vermarktet. Wie in den Vorjahren wurden wieder 90 Prozent der aufgearbeiteten und vermarkteten Holzmenge durch Unternehmer eingeschlagen und nur etwa zehn Prozent von den Waldbesitzern in Eigenregie erwirtschaftet. Sämtliches vermarktetes Holz wurde durch das Forstamt verkauft, sagte Röttger.

Aufgeforstet wurden im vergangen Jahr 4,95 Hektar Waldfläche. Auf einer Länge von 3800 laufenden Metern wurden Wegeneu- beziehungsweise Ausbaumaßnahmen und auf 300 laufenden Metern Wegeunterhaltungen durchgeführt.

Ausführlich informierte zudem der von der Forstbetriebsgemeinschaft beauftragte Dr. Berthold Mertens vom Planungsbüro für Forst und Landschaft von den Ergebnissen seiner Bestandsaufnahme mit Flurkarte und der Waldeinteilung. Diese ist von den Waldbauern in Form einer Waldbesitzermappe zu erhalten.

In seinem Kassenbericht hatte Reinhard Busch die aktuellen Zahlen parat. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Günter Spelsberg informierte die Anwesenden darüber, dass ein neuer Vertrag mit dem Landesbetrieb abgeschlossen werden musste. Daraus resultiere, dass ab dem 1. Juli neue jährliche Grundbeiträge je Hektar Forstbetriebsfläche veranschlagt werden. Zudem wurde es erforderlich, zusätzlich den Mitgliedsbeitrag zu erhöhen, sagte Spelsberg. Je angefallenem Hektar Forstbetriebsfläche werde ein Grundbetrag von zuzüglich einem Euro erhoben.

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