Neueinstellung

„Klimaschützer“ als Ansprechpartner für die Bürger

Auch Solarenergie – wie sie zum Beispiel die Sekundarschule Meinerzhagen mit einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach gewinnt – ist in Sachen Klimaschutz von großer Bedeutung.
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Auch Solarenergie – wie sie zum Beispiel die Sekundarschule Meinerzhagen mit einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach gewinnt – ist in Sachen Klimaschutz von großer Bedeutung.

Längst ist das Thema Klimaschutz aus dem gesellschaftlichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Und mit Blick auf die Zukunft gewinnt es angesichts dramatischer Entwicklungen – sowohl im Inland wie auch global – immer mehr an Bedeutung hinzu.

Meinerzhagen – Auch in Meinerzhagen hat man die Zeichen der Zeit erkannt – und das freilich nicht erst vor Kurzem: Die Stadtverwaltung ist schon seit vielen Jahren aktiv, was energetische und umweltbewusste Modernisierungen städtischer Immobilien betrifft ( ‘ siehe Infokasten). Und auch im Privaten werden mehr und mehr Gebäude „klimagerecht“ optimiert.

Ein Klimaschützer für zwei Städte

Und an Stellenwert hinzugewinnen soll der Klimaschutz in der Volmestadt – wie vielerorts – auch weiterhin. So zeigte Bürgermeister Jan Nesselrath in der Ratssitzung der vergangenen Woche noch einmal auf, dass die Stadt Meinerzhagen bald einen Klimaschutzmanager oder eine -managerin haben wird, und zwar gemeinsam mit der Stadt Plettenberg.

Eine Stellenausschreibung gibt es seit Ende September. Eingesehen werden kann diese auf den Homepages der Stadt Meinerzhagen (www.meinerzhagen.de) und der Stadt Plettenberg (www.plettenberg.de). Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 23. Oktober. Als Einstellungsdatum für die zunächst auf drei Jahre befristete Stelle ist der 1. Dezember vorgesehen.

In der Volmestadt und der Vier-Täler-Stadt wird der Klimaschutzmanager zu jeweils 19,5 Wochenstunden tätig sein. Weiter heißt es in der Ausschreibung, dass Arbeitsgrundlage die (sogenannten) Integrierten Klimaschutzkonzepte der Städte Meinerzhagen und Plettenberg sein werden. Diese Konzepte können ebenfalls auf den beiden Homepages eingesehen werden.

Förderung durch das Land

Zudem wird die Stelle zu einem großen Anteil vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert: Nach gestelltem und bewilligtem Förderantrag bezuschusst das Land NRW die Stelle mit 75 Prozent.

Meinerzhagen und Plettenberg – eine auf den ersten Blick eher ungewöhnliche Kombination, für die es aber eine einleuchtende Erklärung gibt. „Beide Städte sind von den Strukturen her vergleichbar“, erläutert Fachbereichsleiter Helmut Klose im Gespräch mit unserer Zeitung. So sei beispielsweise in beiden Städten größeres Gewerbe angesiedelt. Ähnlichkeiten gebe zudem unter anderem in puncto Verkehr oder auch beim CO2-Ausstoss.

Und die Aufgaben des zukünftigen Klimaschutzmanagers in Meinerzhagen? Ein vielfältiges Feld. Einen großen Anteil werde dabei die Initiierung, Koordinierung und Umsetzung von Klimaschutz-Maßnahmen gehören, wie Helmut Klose erklärt.

Ansprechpartner für die Öffentlichkeit

Eine weitere Kernaufgabe werde zum Beispiel auch die fachliche Unterstützung und Beratung sein – zum einen in der Stadtverwaltung, beispielsweise im Bereich Gebäudemanagement. Der Fokus werde aber nur in einem schmalen Bereich auf der Verwaltung liegen. Denn: Insbesondere und schwerpunktmäßig solle der Klimaschutzmanager oder -managerin Ansprechpartner für die Öffentlichkeit, die Bürger sein. So gehören zum Aufgabenbereich unter anderem auch das Durchführen von Informationskampagnen und Schulungen oder auch die Akquise von Fördermitteln.

Es gehe also um einen ganzheitlichen Ansatz, betont Helmut Klose. Im Mittelpunkt stehen solle der Vorteil für die Stadt Meinerzhagen in Sachen Klimaschutz.

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