Zusammenarbeit zwischen Kitas und Grundschulen

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Um den Kindern den Übergang von der Tagesstättenbetreuung in die Grundschulen zu erleichtern, wurde am Donnerstag in der Grundschule Am Kohlberg eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Einrichtungen unterzeichnet.

Meinerzhagen - Eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Kindertagesstätten und den Grundschulen wurde am Donnerstag in der Kohlbergschule unterzeichnet.

Meinerzhagen sei die letzte von 15 Kommunen des Kreises, in der diese Vereinbarung getroffen werde, sagte Uwe Benninghaus, Pädagogischer Mitarbeiter des Regionalen Bildungsbüros, der aus diesem Anlass in die Volmestadt gekommen war.

„Da die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen bisher sehr gut war, sah der Schulträger bei dieser Vereinbarung keinen Grund zur Eile“, sagte Heinz-Gerd Maikranz, Fachbereich Bildung, Sport und Kultur, und wünschte den Partnerschaften einen guten Start. Vornehmliches Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, Kindern, die aus der Tagesstättenbetreuung in die Grundschule wechseln, durch gemeinsames aufeinander abgestimmtes Handeln den Übergang zu erleichtern und so eine individuelle Bildungsförderung für jedes Kind anzustreben.

Dazu sollen Bildungskonferenzen mit Erzieherinnen und Lehrerinnen, Infoveranstaltungen und gemeinsame Elternabende sowie Besuche der Kita-Kinder in der Grundschule stattfinden. Erstrebenswert sind außerdem gegenseitige Hospitationen, gemeinsame Projekte und Feste, Übergabegespräche und ein Austausch zum Ende des ersten Schuljahres, ein Besuch der Erstklässler in der Kita sowie die gemeinsame Fortbildung von Erzieherinnen und Lehrerinnen.

Bei den einzelnen Partnerschaften wurde die räumliche Nähe berücksichtigt. Der Heilpädagogische Kindergarten Schürfelde kooperiert aufgrund der Besonderheit der dort betreuten Kinder mit allen Grundschulen sowie mit der Förderschule.

Hauptkoordinatorin für die Zusammenarbeit zwischen Elementar- und Primarbereich ist die Leiterin der Grundschule Am Kohlberg, Sibylle Eich. Sie ist gleichzeitig Ansprechpartnerin für die beteiligten Institutionen sowie Vertreterin der Kommune auf Kreisebene.

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