Kleine Forscher an der Grundschule Rothenstein

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Viele Eltern ließen sich von ihrem Kindern die verschiedenen Experimentier-Stationen der Mini-Phänomenta zeigen.

Meinerzhagen - Den Kindern der Grundschule Rothenstein hat das Experimentieren mit der Mini-Phänomenta großen Spaß gemacht, freute sich Schulleiterin Gabriele Busch. Das zeigte sich nicht zuletzt daran, wie sehr sie ihre Eltern, Großeltern und Geschwister motiviert hatten, am Mittwochnachmittag der offenen Tür zu kommen, um sich selbst die 25 Stationen anzusehen, die die 180 Schüler in den vergangenen zwei Wochen begleitet hatten. Außerdem waren die Vorschulkinder aus Kindergärten eingeladen.

Von Bettina Görlitzer

Zum ersten Mal hatte die Grundschule Rothenstein mit Unterstützung des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie (AGV) Lüdenscheid, die Möglichkeit genutzt, Stationen der Mini-Phänomenta auch in ihrer Schule aufzubauen. Gabriele Busch war begeistert, wie gut dieses Projekt bei ihrem Schülern und Schülerinnen angekommen ist und hofft, es künftig regelmäßig, am liebsten in einem zweijährigen Turnus, anbieten zu können. AGV-Geschäftsführer Christian Lepping sagte die Unterstützung des Verbandes dafür zu.

Klassenweise hatten die Kinder die Gelegenheit, die Die Stationen, die verschiedene physikalische Phänomene aufgreifen, zu erkunden. Erklärungen gibt es bewusst keine. Die Jungen und Mädchen sollen einfach ausprobieren – und das tun Erstklässler genauso wie Viertklässler. „Kinder tun das, Erwachsene nicht“, beschrieb die Schulleiterin, wie sie sich selbst ertappte, eine Anleitung zunächst zu vermissen. „Vermuten, sehen, denken“, so brachte Gabriele Busch das Konzept auf den Punkt, das sie selbst beeindruckt hat. Die Schulleiterin hatte die Kinder ihrer Klasse dann auch ermuntert, sich die Stationen erst nur anzusehen, am besten mit den Händen in den Taschen, sagte sie. Danach ging es ans Probieren und schließlich ans Überlegen, was da passiert.

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