In Wiebelsaater Wäldern

Spannende Waldrallye

Kinder bei einer Waldrallye in Wiebelsaat
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Elf Kinder begaben sich auf eine gut zweistündige Schatzsuche in den Wiebelsaater Wäldern. Die hochsommerlichen Temperaturen waren unter den Bäumen ganz gut zu ertragen, und es konnten alle Aufgaben, die ihnen Melanie Braun von der Kinderbetreuungseinrichtung „Walderlebnis Hasendenn“ stellte, gelöst werden.

Eine tierisch erlebnisreiche Rallye quer durch die Natur fand jetzt im Rahmen des Projekts „Naturerlebnis oben an der Volme“ in den Wiebelsaater Wäldern statt.

Meinerzhagen - Elf Kinder zwischen sieben und zehn Jahren konnten bei der Schnitzeljagd Schätze finden, Tiere kennenlernen und Rätsel lösen. Melanie Braun von der Kinderbetreuungseinrichtung „Walderlebnis Hasendenn“ hat sich einiges einfallen lassen, um den Tag für die kleinen Abenteurer zu einem echten Erlebnis zu machen.

Viele Arbeit hat sich gelohnt

„Es war schon ziemlich mühsam, das alles auszuarbeiten“, gibt Melanie Braun zu. Die viele Arbeit hat sich jedoch gelohnt, denn die jungen Rallye-Teilnehmer waren voller Eifer bei der Sache und lernten dabei spielerisch viele interessante Dinge über die Tiere, die im Wald leben. Für jede gelöste Aufgabe gab es Buchstaben und Wörter, die zusammen einen Lösungssatz ergeben, der einen Hinweis darauf enthält, wo der Schatz versteckt war.

Tierische Stationen

Unterteilt wurde die Rallye in verschiedene tierische Stationen. So mussten beispielsweise Haselnüsse gefunden werden, auf denen Buchstaben stehen. In der richtigen Reihenfolge ergaben sie das Wort „Vogel“. Einige Meter weiter mussten sie auf Spurensuche gehen. „Welches Tier hat welche Spuren hinterlassen?“, wollte die Rallyleiterin wissen. Mit verschiedenen Bildkarten konnten dann Tiere den Spuren zugeordnet werden.

Kurze Wanderung

Nach einer kurzen Wanderung erreichte die Gruppe schließlich ein Waldstück, in dem bereits „echte“ Tiere auf sie warteten. Auf dem Waldboden und in den Ästen hat Melanie Braun bereits am Vortag Tierpräparate eines Iltis, Steinmarders, Mäusebussards, Eichelhähers und einer Elster platziert. Die Anfangsbuchstaben der Tiere ergaben das nächste Lösungswort.

Wildschwein riecht nach Maggi

Saumäßig viel Spaß hatten die Kinder dann an der Wildschwein-Station. „Ein Wildschwein riecht nach Maggi“, verriet die Naturpädagogin. „Wenn ihr im Wald unterwegs seid und es riecht nach Maggi, könnte es sein, dass ein Wildschwein in der Nähe ist“. Die Kinder schlüpften hier in die Rolle der Frischlinge, die ihre Mama suchen. An verschiedenen Dosen, die an Bäumen angebracht waren, konnten sich die kleinen Schweinchen zu ihrer Mutter durchschnüffeln. In der Nähe des Maggigeruchs war auch der nächste Hinweis zu finden.

Lehrreiche Exkursion

Mehr als zwei Stunden dauerte die spannende und lehrreiche Exkursion, bevor die Gruppe aus dem Wald zurückkehrte. Den Lösungssatz, der sie zum Schatz führte, haben sie natürlich herausgefunden und erhielten dafür Ketten mit echtem Gehörn von einem Rehbock.

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