Tiefbau Kriesten ist jetzt ein Meinerzhagener Unternehmen

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Der neue Firmenstandort von Kriesten bietet ausreichend Lagerflächen für Material als auch für das Abstellen des großen Fuhr- und Maschinenparks.

MEINERZHAGEN - „Wir sind jetzt im Schnitt dreißig Minuten Fahrzeit näher an unseren Baustellen“, erklärt Lars Kriesten (43). Sein Bruder Mark (41) unterstreicht: „Es war vor allem die gute Lage, die uns bei der Suche nach einem neuen Firmenstandort zu dieser Entscheidung gebracht hat.“ Seit dem 1. August ist das 1975 in Kierspe gegründete Tief- und Straßenbauunternehmen Kriesten im Gewerbegebiet Am Rottland nahe der Autobahnanschlussstelle und der neuen Südumgehung in Meinerzhagen ansässig.

Es war für die beiden Geschäftsführer eine aus ihrer Sicht überfällige und vor allem mit Blick auf die weitere Entwicklung ihres Unternehmens wichtige Standortscheidung. In Kierspe an der Friedrich-Ebert-Straße, dem bisherigen Firmensitz, waren alle Erweiterungsmöglichkeiten ausgereizt. An der Volmestraße hatte man bereits vort längerem eine weitere Fläche zugekauft und hier einen Teil des Bauhofs angesiedelt. „Zwei Standorte waren natürlich keine glückliche Lösung. Vor allem auch die Unterbringung unseres großen Fuhr- und Maschinenparks gestaltete sich zunehmend schwierig“, erläutert Mark Kriesten. Die Suche nach einem neuen Standort wurde ergebnisoffen angegangen. In Kierspe gab es keine ausreichend große Fläche. Das interkommunale Gewerbegebiet Grünewald wurde kurz ins Auge gefasst. Am Ende aber fand sich eine wie maßgeschneidert auf die Bedürfnisse von Kriesten passende Gewerbeimmobilie: Erworben wurden Gebäude und Grundstück der ehemaligen Baustoffhandlung Stellberg. 8 500 Quadratmeter Grundstück, davon 1 000 Quadratmeter unter Dach, die als Lager und Werkstatt genutzt werden. Auf dem angrenzenden Grundstück des einstigen Wohnhauses wurde als Neubau ein zweigeschossiger moderner Verwaltungstrakt errichtet, der auf 400 Quadratmetern Nutzfläche helle und repräsentative Büroräume bietet. Mit der architektonisch ansprechenden Gestaltung war das Büro Eicker aus Halver betraut.

Weitere Standortvorteile neben der überaus günstigen Verkehrsanbindung sind der Baustofflieferant in unmittelbarer Nachbarschaft, ein Betonmischwerk gleich um die Ecke, dazu die sozusagen vor der Haustür liegenden Steinbrüche mit Bitumenmischanlage. Optimale Voraussetzungen für eine weitere erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Baustellen werden in einem Radius von rund 50 Kilometern im Straßen- und Tiefbau betreut. Die Auftragslage ist aktuell sehr gut, reicht bis weit ins nächste Jahr hinein.

Gute Perspektiven für ein Unternehmen, das von dem Straßenbaumeister und Bautechniker Bernhard Kriesten und seiner Frau Doris vor 37 Jahren mit damals zunächst nur einem Mitarbeiter gegründet wurde. 1999 trat Sohn Lars in die Geschäftsleitung ein. Als der Firmengründer 2007 in Ruhestand ging, kam auch der zweite Sohn Mark ins elterliche Unternehmen. Beide sind Bauingenieure und sammelten berufliche Erfahrung bei renommierten Unternehmen der Branche. Heute arbeiten 45 Mitarbeiter für das Unternehmen. Zum modernen Fuhrpark gehören zwanzig Lastwagen und Transporter, fünfzehn Bagger und weiteres schweres Gerät, wie Radlader, Raupen, Asphaltfräsen und Asphaltfertiger. Zu den Kunden gehören Kommunen, Stadtwerke, Mark-E und andere große Unternehmen. Gerade hat man mit dem Bau des zentralen Omnibusbahnhofs in Kierspe ein weiteres Großprojekt abgeschlossen. In Meinerzhagen baut man zurzeit die neue Werkssstraße für Otto Fuchs, um nur einige Beispiel zu nennen. - Horst vom Hofe

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