Keine Querungshilfe für Mühlhofe

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Es gibt keine Querungshilfe für die Bushaltestellen in Mühlhofe.

Valbert – Der Wunsch des Valberter Ortsvorstehers Hans-Gerd Turck nach einer Querungshilfe über die Landesstraße 539 in Mühlhofe bleibt unerfüllt. Die objektive Faktenlage erfüllt nicht die notwendige Voraussetzung für die Errichtung.

Zu Beginn dieses Jahres machten Anwohner in Mühlhofe den Ortsvorsteher auf einen, aus ihrer Sicht, gefährlichen Umstand aufmerksam. Demnach sollte im Bereich der Abfahrt der Kreisstraße 7 und der dort vorhandenen Bushaltestellen an der L 539 ein erhöhtes Gefahrenpotenzial für Fußgänger beim Überqueren der Fahrbahn herrschen. Turck schloss sich der Meinung an und brachte den Wunsch nach Errichtung einer Querungshilfe im Fachausschuss im Frühjahr vor. 

Da dieser als städtisches Gremium keinerlei Entscheidungskompetenz bei verkehrlichen Anordnungen hat, nahm die Verwaltung mit dem Eigentümer der Straße, dem Landesbetrieb Straßen.NRW und der Anordnungsbehörde, dem Märkischen Kreis, Kontakt auf. Wie generell in derartigen Fällen, gab es einen Behördentermin vor Ort und vorher Zählungen beziehungsweise Tempomessungen.

 Beim Ortstermin bewahrheitete sich die zuvor schon von Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck im Rahmen unserer Berichterstattung geäußerte Einschätzung. Diese liegt seit einigen Tagen schriftlich im Rathaus vor: Es bestehe aufgrund der örtlichen Gegebenheiten keine Möglichkeit, einen Standort für eine Querungshilfe zu finden. Der Standort, der eine Akzeptanz erfahren würde, liege genau in der Laufrichtung zwischen der Einmündung der K 7 und der Straße Mühlhofe. 

Da die Platzverhältnisse nicht ausreichend seien, könne dort keine Fußgängerschutzinsel platziert werden. Weiterhin würden geringe Querungszahlen, keine Unfallzahlen und die Akzeptanz der Autofahrer, die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit 70 km/h einzuhalten, nicht für die Einrichtung einer Querungshilfe sprechen, hatte Andreas Berg, Pressesprecher des Landesbetriebs, erklärt.

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