Keine Angst vor Dunkelmonstern

Lucy Scharenberg freut sich daüber, dass sich ein Verlag für ihre Geschichten interssierte.

MEINERZHAGEN ▪ Das Hobby zum Beruf machen – das ist ein echter Glücksfall.

Sie heißt Lucy Scharenberg, wohnt im nahen Marienheide, ist 34 Jahre alt und sie ist Mutter von drei Kindern. Marlen (11 Jahre), Mira (9) und Micha (7) wurden schon früh mit Büchern vertraut gemacht, ihre Mutter erzählt ihnen außerdem gern Geschichten. Und weil die gelernte Erzieherin das so gut kann und selbst so viel Spaß dabei hat, fasste sie einen Entschluss – und setzte ihn um: Lucy Scharenberg schrieb eigene Geschichten und fand dafür sogar einen Verleger, der sie in Buchform herausbrachte.

„Heute ist keine Zeit für Streit“, „Keine Angst vor Dunkelmonstern“ und „Wenn Oma nicht mehr da ist“ sind die Titel von drei Bilderbüchern, zu denen Lucy Scharenberg die Texte beisteuerte und für die Manfred Tophoven die Illustrationen anfertigte. „Marie und der Ferienhund“ und „Der kleine Maya“ hingegen wenden sich an Erstleser, also Kinder im fortgeschrittenen Grundschul-Alter. Erschienen sind die Bücher im Verlag Annette Betz und sie sind auch in der Buchhandlung Schmitz in Meinerzhagen, Zur Alten Post, zu haben.

Eigentlich hatte Lucy Scharenberg nie geplant, hauptberuflich als Autorin zu arbeiten. Doch inzwischen hat sie ihren Beruf, Erzieherin im evangelischen Kindergarten Rönsahl, aufgegeben. Der Einrichtung bleibt sie allerdings als Lesepatin treu. Was im Erziehungsurlaub begann, führt sie nun statt ihres erlernten Berufes fort: sie schreibt Kindergeschichten.

Zwei Jahre lang war Lucy Scharenberg regelmäßig auf Buchmessen unterwegs, um Kontakte zu knüpfen und Ausschau nach einem Verleger zu halten. Frankfurt und Bologna waren dabei bevorzugte „Anlaufstellen“. Bei der italienischen Fachmesse lernte sie schließlich Irmgard Harrer kennen, die in der Programmleitung des Verlages Annette Betz arbeitet. „Die fand meine Texte gut, besonders als sie erfahren hatte, dass ich gelernte Erzieherin bin“, erinnert sich Lucy Scharenberg. Ein halbes Jahr danach, in Frankfurt, trafen sich die beiden Frauen wieder – und Lucy Scharenberg bekam von Irmgard Harrer den Auftrag für ein „Streitbuch“. „Heute ist keine Zeit für Streit“ lautete das Ergebnis – es folgten weitere Werke.

Gute Verkaufszahlen

Dass die Marienheiderin auf einem guten Weg ist, belegen die Verkaufszahlen ihrer Bücher. „In vier Wochen war zum Beispiel die erste Auflage des Streitbuches vergriffen“, freut sich Lucy Scharenberg, die privat außer dem Schreiben gern spazieren geht, sich dem Garten widmet und Museen besucht. ▪ beil

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