Kein Schwimm-Ponton für Windebruch

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Der Steg in Hunswinkel erhält ein weiteres Geländer, das erfuhren die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses in der jüngsten Sitzung.

HUNSWINKEL - Der Steg in Hunswinkel, der in die Lister führt, soll ein weiteres Geländer erhalten. Und der angedachte Schwimm-Ponton für die Badestelle in Windebruch wird offensichtlich nicht realisiert.

Das ist das Ergebnis des Besuchs eines ausgewiesenen Fachmanns, der sich im Auftrag der Stadtverwaltung die Badestellen an der Lister angesehen hat.

Verfüge eine Badestelle über eine so genannte „Attraktion“, ein Schwimm-Ponton entspräche einer solchen, müsse es eine qualifizierte Aufsicht für die Badestelle geben. Das indes könne die Stadt nicht leisten, heißt es aus der Stadtverwaltung. Thematisiert wurden die Badestellen am Dienstagabend kurz im Bau- und Vergabeausschuss.

Um den Steg in Hunswinkel sicherer zu machen, soll dort ein weiteres Geländer angebracht werden, erfuhren die Gremiumsmitglieder außerdem. Der Steg sei auch nicht etwa als Badesteg einzuordnen, sondern als Verlängerung der Zuwegung zur Lister. Damit wäre dieser Steg keinesfalls eine Attraktion, erläuterte Friedrich Rothaar, Leiter des Fachbereichs 3, Technischer Service.

Torben Gelhausen und Hans Gerd Turck (beide CDU) hatten sichtlich Spaß an der Vorstellung: „Als wir jung waren, sind wir immer extra vom Geländer heruntergesprungen, das hat uns viel Spaß gemacht. Mit einem weiteren Geländer kann man dann zukünftig wohl in beide Richtungen ins Wasser springen“, frotzelten sie. Auch der Ausschussvorsitzende Volkmar Rüsche (CDU) hatte eher ein Kopfschütteln übrig ob der Vorschriften. Rolf Puschkarsky (SPD) äußerte dann, was den meisten offenbar in der Sitzung durch den Kopf ging: „Ich bin sprachlos.“ - gi

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