In Valbert herrscht Vorfreude auf die fünfte Jahreszeit

Eines steht bei den Husaren ganz oben auf der Prioritätenliste: Der Spaß am Training. Das sehen auch die Trainer Florian Wilkes, Carsten Engstfeld und André Schneider (rechts im Bild) so und sparen nicht mit humorvollen Sticheleien. - Foto: Schüller

VALBERT - Ihr Kommandant heißt „Pinsel“, ihre Mariechen bewegen sich in der Luft ebenso grazil wie am Boden und Tänzer „Muckel“ ist mit seinen 33 Jahren der Älteste im Bunde: Die Valberter Husaren gehören zum hiesigen Karneval wie die Marmelade zum Toast, und sie könnten dieser Tage ihr „35-Jähriges“ feiern.

Von Petra Schüller

Doch derzeit haben sie anderes im Sinn: Der Valberter Karneval wirft seine Schatten voraus. Am Samstag, 15. Februar, wird in der Ebbehalle bei der Prunksitzung „Valbert lot gohn“ erneut der Ausnahmezustand ausgerufen. Dann wollen auch die Husaren für Furore sorgen. Klar, dass schon seit Monaten intensiv trainiert und an neuen Choreografien gefeilt wird. Seit August sind die 22 Tänzer an jedem Freitagabend in der Ebbehalle anzutreffen. Mit viel Spaß und Humor macht das Trainer-Trio Carsten Engstfeld, André Schneider und Florian Wilkes die Tänzer fit für den großen Auftritt. Inspiration holten sie sich auch schon mal beim Besuch einer Karnevalsmesse. Zuletzt gönnten sie sich zusammen mit den vier anderen Valberter Tanzgarden ein Profitraining mit den Trainern der Kölner Rheinveilchen (wir berichteten). Auch das trug Früchte und brachte viele neue Impulse. Die Besucher dürfen gespannt sein: In der Ebbehalle wird am 15. Februar ein Bühnenprogramm aufgeführt, das es in sich hat und den Saal sicherlich in einen brodelnden Narrentempel verwandeln wird.

Wenn die Gläser auf den Tischen erzittern und ein Konfettiregen nach dem anderen nieder geht, dann ist es soweit: Dann marschieren die schmucken Tanzgarden ein. Neben den heimischen Formationen Ebbeflöhe, Ebbesterne, Konfettis, Funkenmariechen und Husaren werden erneut befreundete Garden und die Profis des Tanzcorps „Echte Fründe“ aus Leverkusen die Stimmung im Saal anheizen.

Einige Programmpunkte werden derzeit bei konspirativen Treffen von Elferrat und Valberter Narren ausgeheckt und sollen das Publikum bestens unterhalten. Darüber hinaus verspricht das Kölner Original „Die Erdnuss“ eine satte Portion rheinischen Frohsinn. Er macht seit nunmehr 27 Jahren die Bühnen der Republik unsicher und ist ein gefragter Gast in der Bütt. Stefan van den Eertwegh trägt den Namen „Die Erdnuss“ schon seit seinem dritten Lebensjahr. Ein gleichaltriges Mädchen verpasste ihm den Titel, als sie seinen Nachnamen hörte.

Weiterer Stargast des Abends sind die Pillhöhner aus Neuss – eindeutig zwei vollkommen verrückte Hühner. Mit einem sorgsam zusammengestellten Programm aus Parodien, Humor und Musik wollen sie auch im Ebbedorf neue Mitglieder für ihre Fangemeinde werben.

Karnevalsfreunde sollten sich zwei weitere Termine vormerken: Der große Valberter Kinderkarneval findet am Samstag, 22. Februar, in der Ebbehalle statt, Weiberfastnacht wird am Donnerstag, 27. Februar, gefeiert. Der Kartenvorverkauf des Elferrats findet am Freitag, 31. Januar, pünktlich ab 17.77 Uhr in der Hültekanne statt. Wer sich für den Gardetanz interessiert, sollte einfach eine Mail an f.wilkes@gmx.de schicken. Das Trainer-Trio gibt gerne weitere Informationen.

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