„Lot gohn“: Ausgelassene Karnevalsparty

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Dominik Busch begrüßte bei der Prunksitzung im Ebbedorf auch das Prinzenpaar Lenny und Anna.

Valbert - Karneval in Valbert – das ist immer etwas ganz Besonderes. Auch Samstag gab es eine ausgelassene Party – und das schon vor dem offiziellen Beginn der Prunksitzung „Valbert lot gohn“.

Valbert - Das ist immer etwas ganz Besonderes. Auch Samstag gab es eine ausgelassene Party – und das schon vor dem offiziellen Beginn der Prunksitzung „Valbert lot gohn“.

Die Showband Living Planet sorgte mit Livemusik von Rock-, Pop-, Disco- und Chartsongs für perfekte Stimmung und brachte die Jecken in der voll besetzten Ebbehalle so richtig in Schwung.

Nicht ganz so pünktlich wie angekündigt, begann dann das mehrstündige Programm. Zwar bestand der Elferrat nur aus zehn Mitgliedern, doch diesem „Manko“ kamen die Organisatoren mit einem Trick bei: Sie stellten einen „Praktikantenplatz“ in ihren Reihen zur Verfügung, der im Laufe des Abends wechselweise von verschiedenen Aspiranten besetzt wurde.

„Valbert lot gohn“ stand an diesem Abend ganz unter dem Zeichen der leidigen Post-Misere. Und so lautete der Titel der Veranstaltung „Trari, trara, die Post war da“. So kam Dominik Busch schon bei der Begrüßung nicht umhin, den Vorschlag zu unterbreiten, mittels Jutebeuteln der Misere Herr zu werden.

Prunksitzung "Valbert lot gohn"

Der Elferrat hatte auch in diesem Jahr wieder einen rasanten Mix von Darbietungen aus Musik, Tanz und Wortwitz zusammengestellt. Nachdem Busch die Ehrengäste des Abends ausführlich begrüßt hatte – das waren neben dem Bürgermeister Jan Nesseslrath mit Ehefrau und dem stellvertretenden Bürgermeister Volkmar Rüsche viele weitere Personen aus dem öffentlichen Leben, sowie auch die Majestäten befreundeter Karnevalsvereine – löste ein Highlight das andere ab. Nach der Prinzenproklamation mit einer flammenden Büttenrede vom Prinzenpaar Lenny und Anna verzauberten die „Ebbeflöhe“ mit ihrer Darbietung aus Tausend und einer Nacht das Publikum.

Jens Dörnen übernahm die Moderation und führte launig durch die Prunksitzung. In seiner ersten Büttenrede wetterte der „Mann aus den Bergen“ ebenfalls über das leidige Thema Post, sowie mit viel Lokalkolorit über zahlreiche andere „Baustellen“ in Valbert und Umgebung. Während der schwungvollen Auftritte der Tanzgarden Valberter Konfettis und Funkenmariechen hielt es die begeisterten Karnevalisten nicht auf ihren Stühlen.

Zum ersten Mal auf der Bühne stand „Latten-Jupp“ – neben Ortsvorsteher Hans Gerd Turck (der Mann aus den Bergen) ein weiterer „Bütten-Debütant“, der mit Witz und derben Sprüchen die Lacher auf seiner Seite hatte. Mit seinem Appell an den Bürgermeister in Bezug auf die geschlossene Gaststätte Hültekanne bat er um Hilfe. Denn: „Ein Dorf ohne Kneipe ist wie ein Mensch ohne Herz“. Mit John und Ron ging dann der Spaß weiter. Mit einem schnellen Mix aus Schlagern und einem flinken Kostümwechsel starteten sie einen Angriff auf die Lachmuskeln, in dem sie alle Register des Klamauks zogen und mit ihren Kalauern und Parodien den Saal zum Toben brachten.

Mit waghalsigen Sprüngen und Hebefiguren begeisterten die Tanzgarden Rote Funken Listringhausen, das Prinzenballett Neulisternohl und die Tanzgarde Berge die inzwischen außer Rand und Band geratenen Jecken. Sie alle kamen nicht ohne Zugabe von der Bühne. Die Valberter Husaren leiteten dann das fulminante Finale mit dem „Rockpalast“ ein und machten den Weg frei für eine rauschende Ballnacht.

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