Kampf dem „Bärenklau“

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Der Bärenklau soll möglichst komplett von öffentlichen Flächen verschwinden. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Wer die Pflanze mit bloßen Händen berührt und mit ihren „Saft“ in Kontakt kommt, hat ein Problem.

Der „Bärenklau“ steht auch auf einigen Meinerzhagener Flächen, und er ist mit äußerster Vorsicht zu behandeln. „Man sollte ihn nicht anfassen, er verursacht heftige Verbrennungen“, warnt auch Michael Adolph, technischer Leiter des Meinerzhagener Baubetriebshofes. Und doch müssen er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft handeln, wenn sie das Gewächs auf öffentlichen Flächen entdecken. „Wir graben die Pflanze dann aus – dabei ist Schutzkleidung erforderlich.“

Inzwischen, so Adolph, habe man die Lage im Stadtgebiet allerdings weitestgehend unter Kontrolle. „Ich weiß aber, dass noch einzelne Pflanzen am Hösinghauser Bach, im Listertal und bei Breddershaus stehen. Auch denen werden wir zu Leibe rücken“, verspricht Adolph.

Der Leiter des Baubetriebshofes rät auch Grundstückseigentümern, die Pflanzen auszugraben und zu vernichten. „Dabei ist äußerste Sorgfalt geboten und auf jeden Fall muss man sich dabei mit Handschuhen und anderer Kleidung schützen“, warnt Adolph. Man sollte das auch nicht bei Sonnenlicht tun“, fügt er hinzu. ▪ beil

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