Teilnahme an Musik-Wettbewerb

Top-Ergebnis bei „Jugend musiziert“

Julia Fernholz hat beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Landesebene in der Kategorie Musical einen zweiten Preis erzielt.
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Julia Fernholz hat beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Landesebene in der Kategorie Musical einen zweiten Preis erzielt.

Toller Erfolg für Julia Fernholz: Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2021 hat die 22-Jährige, deren große Leidenschaft das Singen ist, auf Landesebene in der Kategorie Musical einen zweiten Preis erreicht.

Valbert – Somit hätte es beinahe sogar zum Sprung auf die Bundesebene gereicht. Für die Industriekauffrau aus Valbert ist dies schon das zweite Top-Ergebnis bei dem Wettbewerb. Denn bereits 2018 erreichte sie in derselben Kategorie einen ersten Preis – damals auf regionaler Stufe.

Aufgrund der weiterhin andauernden Corona-Krise musste und muss „Jugend musiziert“ 2021 allerdings unter deutlich veränderten Bedingungen stattfinden. Ein Musizieren oder Vorsingen vor der Jury mit vielen Teilnehmern – in Zeiten der Pandemie nicht möglich. Die Alternative: die Bewertung per Bildschirm. „Es konnte ein Video auf einem USB-Stick eingereicht werden“, erklärt Julia Fernholz im MZ-Gespräch.

Video-Konferenz

So traf sich die Valberterin an einem Tag Ende Februar mit dem Hagener Pianisten Martin Brödemann und ihrer Gesangslehrerin Ursula Schwingel in der Musikschule am Sauerlandpark in Hemer – natürlich unter Corona-Auflagen und mit Genehmigung vom Ordnungsamt, wie Julia Fernholz betont. Martin Brödemann begleitete sie am Klavier, Ursula Schwingel zeichnete das Video auf. „Die Vorgabe war, sich eine eigene kleine Geschichte auszudenken und diese in einem mindestens 15-minütigen Programm mit Gesang, Tanz und Schauspiel darzubieten. Als Rolle habe ich mir eine Waisin, die auf der Straße lebt, ausgedacht und verschiedene Ausschnitte aus ihrem Leben erzählt“, berichtet Julia Fernholz. Vier Musical-Lieder hat sie dabei vorgetragen: „Im Traum“ aus „Anastasia“, „Langweilen will ich mich nicht“ aus „Marie Antoinette“, „I could have danced all night“ aus „My fair Lady“ und „Wunder geschehen“ aus „Das Wunder von Bern“. Unterstützung bekam Julia Fernholz bei ihrer Vorbereitung von einer ausgebildeten Musicalsängerin: Antonia Schwingel, Tochter ihrer Gesangslehrerin, half ihr per Video-Konferenz bei der Ausarbeitung der Choreografien.

Nur drei Punkte fehlten

Mittlerweile hat die Valberterin ihr Ergebnis erhalten: Sie erzielte einen zweiten Preis und 20 von 25 Punkten. Gerade einmal drei Punkte fehlten für eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Ihre Auszeichnung in Form einer Urkunde erhält sie demnächst per Post.

Mit ihrem Resultat ist die 22-Jährige glücklich. „Ich bin sehr zufrieden und sehe eine enorme Verbesserung für mich“, freut sie sich und kann sich auch eine dritte Teilnahme bei „Jugend musiziert“ vorstellen. 2024 wird die Kategorie Musical das nächste Mal angeboten. Die Altersgrenze beim Wettbewerb liegt bei 25 Jahren, eine erneute Teilnahme wäre für Julia Fernholz dann also möglich. „Es gibt die Überlegung, auch 2024 nochmal mitzumachen, wenn ich das zeitlich stemmen kann“, sagt sie.

Ziel: Gesanglich weiter verbessern

Zurzeit hofft Julia Fernholz – wie wohl jeder – auf eine möglichst baldige Besserung der Corona-Situation. „Sobald es irgendwann wieder möglich sein kann, würde ich gerne das Rahmenprogramm bei Veranstaltungen gesanglich gestalten und an Musical-Workshops teilnehmen.“ An einem Ziel hält die Valberterin auf jeden Fall fest: „Mich gesanglich weiter zu verbessern.“

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