Randale auf dem Spielplatz

Die Polizei schritt ein und verhängte Platzverbote gegen die Randalierer.

MEINERZHAGEN ▪ Randale auf dem Spielplatz: Am Samstag gegen 22.40 Uhr verständigten Zeugen die Polizei. Sie teilten mit, dass auf dem Spielplatz in der Himecke eine größere Anzahl von Personen randalieren und mit Flaschen herumwerfen würde.

Die Ordnungshüter trafen schließlich etwa 15 Beteiligte im Alter von 13 bis 28 Jahren dort an – fast alle wirkten stark alkoholisiert, zeigten sich wenig beeindruckt von der Polizei und grölten weiter.

Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde gegen alle Jugendlichen und junge Erwachsenen ein Platzverweis ausgesprochen. Die Minderjährigen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen und den Erziehungsberechtigten übergeben. Zuvor erschienen noch die Eltern von zwei randalierenden Jugendlichen am Einsatzort und nahmen ihre Sprösslinge in Empfang.

Der 28-jährige Meinerzhagener zeigte sich nicht einsichtig und befolgte auch den Platzverweis nicht. Er wurde daraufhin zur Durchsetzung des Aufenthaltsverbotes in Gewahrsam genommen und in die Polizeiwache Lüdenscheid gebracht.

Wie die Polizei außerdem berichtet, war schon in der Nacht zuvor an gleicher Stelle polizeiliches Einschreiten erforderlich. Gegen 0.20 hatten zwei angetrunkene Meinerzhagener und ein bislang unbekannter Zechkumpan eine Gruppe von fünf jungen Männern angepöbelt. Es kam daraufhin zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde einer der Täter durch einen Biss in den Daumen leicht verletzt. Er wurde ins Lüdenscheider Klinikum gebracht und nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass Spielplätze keine Tummelplätze für Alkoholgelage sind. „Jugendliche bis 17 Jahre, die bei solchen Einsätzen angetroffen werden, werden den Erziehungsberechtigten übergeben. Sollte kein Erziehungsberechtigter zu erreichen sein, werden Jugendliche in einer Jugendschutzstelle oder ähnlichen Institution untergebracht. Außerdem können auf die Verursacher Schadenersatzforderungen zukommen, wenn die Örtlichkeit verunreinigt wird.“ Die Polizei erläutert in diesem Zusammenhang die Jugendschutz-Regelungen zum Alkoholkonsum: „Unter 14 Jahren ist der Konsum von Bier, Wein, Sekt, Mixgetränken mit Wein oder Bier, Mixgetränken mit Spirituosen und Spirituosen verboten. Im Alter von 14 bis 15 Jahren sind Bier, Wein, Sekt, Mixgetränke mit Wein oder Bier nur in Begleitung der Eltern erlaubt. Mixgetränke mit Spirituosen und Spirituosen sind verboten. Von 16 bis 17 Jahren dürfen von Jugendlichen Bier, Wein, Sekt, Mixgetränke mit Wein oder Bier konsumiert werden. Mixgetränke mit Spirituosen und Spirituosen sind für diese Altersgruppe verboten. Ab 18 Jahre ist das Trinken von Bier, Wein, Sekt, Mixgetränken mit Wein oder Bier, Mixgetränken mit Spirituosen und Spirituosen erlaubt.“ ▪ ots

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