Generalversammlung der Listertalsperren-Schützen

Der erweiterte Vorstand des Schützenvereins zur Listertalsperre nach den Wahlen. - Fotos: Goldbach

Hunswinkel - „Insgesamt war unser Schützenverein Zur Listertalsperre im vergangenen Jahr bei 18 Veranstaltungen dabei“, informierte der Vorsitzende Maik Homuth die Schützen im Rahmen der Generalversammlung in der Listerhalle bei seiner Begrüßung. „Acht dieser Veranstaltungen hatten wir selber ausgerichtet. Das waren unter anderem das Osterfeuer, unser Schützenfest, ein Kameradschaftsnachmittag und die Cold Water Challenge.“

Von Gertrud Goldbach

Direkt im Anschluss berichtete Königsadjutant Olaf Baum über die Ergebnisse des „Arbeitskreises König“, der auf Beschluss der letzten Generalversammlung eingerichtet worden ist.

Dieser Arbeitskreis sollte herausfinden, welche Gründe es für das Nichtschießen auf den Königsvogel gibt. „Das sind vielfach familiäre Gründe, aber auch die Unwissenheit über die Kosten einer solchen Regentschaft“, so Olaf Baum. „Oft wollen auch die Frauen nicht Königin werden.“ Der Arbeitskreis einigte sich darauf, die Kosten einer Regentschaft künftig auf der Homepage des Vereins zu veröffentlichen. „Nach den jetzigen Schätzungen liegen die Kosten bei 1850 Euro“ so Olaf Baum. „Als Zuschuss erhält der König 800 Euro vom Verein sowie einen auf der Generalversammlung festgesetzten Betrag aus der Königskasse, die in diesem Jahr 700 Euro betragen wird.“

Weiter regt der Ausschuss an, die Königsrede jedem freizustellen und auch auf das Aufbehalten der Mütze beim Essen nicht mehr zu bestehen. Sollte sich trotz allem niemand finden, der auf den Königsvogel schießt, soll das Schießen für beendet erklärt und die Sperrfrist für den alten König aufgehoben werden.

Schießoffizier Herbert Zelinski berichtete, dass zum Preisvogelschießen 50 Schützen angetreten waren. Auf den Königsvogel legten zunächst 40 Schützen an, von denen zwei um die Königswürde kämpften. Auf den Prinzenvogel legten 15 Jungschützen an. Drei Aspiranten blieben für die Prinzenwürde übrig. An den Vereinsmeisterschaften beteiligten sich am 22. März 2014 44 Teilnehmer. Elf Schützen erreichten im vergangenen Jahr die magische Grenze von 140 Ringen bei insgesamt 20 Treffen. Die Vereinsmeisterschaften in diesem Jahr werden am 28. März stattfinden. In 2015 wird es folgende Veränderungen geben: In der Seniorenklasse wird demnächst die Altersgrenze ab 56 Jahre sein, bisher 46 Jahre. Das Startgeld bei den Jugendlichen wird um einen Euro auf 4 Euro angehoben, bei den Schützen von 4 auf 6 Euro. Kassierer Frank Genster konnte neben dem Kassenbericht davon berichten, dass die Mitgliedszahl mit 330 konstant geblieben ist. Neu in den erweiterten Vorstand kamen Patrick Plate und Stefan Rötelmann als siebte Fahnenoffiziere und Vertreter. Alle weiteren Schützen wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als treues Mitglied wurde aus dem erweiterten Vorstand Thomas Ackerschott entlassen.

Das Schützenfest 2015 wird vom 24. bis zum 26. Juli stattfinden. Der Festablauf ist wie bisher. Für die Festmusik wurden die „Musikfreunde Schreibershof“ sowie der „Spielmannszug Listerscheid“ gewonnen. Auch die Kirmesverträge sind geschlossen. Die Ausschmückung des Dorfs übernehmen die Jungschützen.

Im Rahmen der Zugehörigkeit zur St. Sebastianus-Gemeinschaft werden die Schützen im April oder Mai mit dem Rad unterwegs sein. Der Erlös der Tour soll für caritative Zwecke in einen der Gemeinschaft zugehörigen Orte fließen. Das Osterfeuer wird am 5. April brennen, am 13. Juni ist Schützenfest in Rinkscheid, am 12. Juli in Schreibershof und eine Woche später in Valbert.

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