Awo-Familie blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

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Der Vorstand des Awo-Ortsvereins Meinerzhagen kann nach der Jahreshauptversammlung in nahezu unveränderter Besetzung seine Arbeit fortsetzen.

Meinerzhagen - Wahlen und die Ehrung langjähriger Mitglieder bestimmte die Jahreshauptversammlung des Awo-Ortsvereins am Samstagnachmittag, zu der der Vorsitzende Rolf Puschkarsky im Ratssaal auch den stellvertretenden Bürgermeister Rainer Schmidt begrüßen konnte, der im Namen von Rat und Verwaltung ein „Flachgeschenk“ überreichte und ein kurzes Grußwort sprach. Wie auch die Kreisverbandsvorsitzende Karin Löhr, die nach eigenem Bekunden gern nach Meinerzhagen kommt, „weil hier immer was los ist“.

Über die vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereins Meinerzhagen, dessen Mitgliederzahl weiterhin 451 beträgt, informierte Rolf Puschkarsky in seinem Jahresbericht: Begegnung, Gespräche und Austausch standen nicht nur bei den fünf Aktionen „R wie Erbsensuppe“ im Mittelpunkt, bei der immerhin 350 Gäste verzeichnet werden konnten, sondern auch beim Grünkohlessen, das sich insgesamt 60 Gäste schmecken ließen. Der nächste Termin ist am Samstag, 5. März, um 12 Uhr im Awo-Treff in der Stadthalle. Zufriedenstellend war auch die Teilnahme am Freitagsfrühstück, bei dem 2264 Gäste gezählt wurden. 618 Personen genossen an zwölf Sonntagen das reichhaltige Schlemmerfrühstück, ein „Aushängeschild“ des Ortsvereins.

Zum Dienstagstreff hatten sich 1505 Besucher eingefunden, zum Donnerstagstreff 882. Gut besucht war auch wieder die Wassergymnastik in der Kleinschwimmhalle sowie der Tag der offenen Tür und das 43. Sommerfest. Außerdem fanden unter der Regie von Gudrun Sablotny mehrere Fahrten mit insgesamt 150 Personen statt. Die Jahresfahrt führte 60 Personen an den Bodensee, und die Mitarbeiterfahrt führte nach Freudenberg. Beim traditionellen Zeltlager im Rahmen der Ferienspiele genossen rund 50 Kinder und 14 Betreuer in Schürfelde heiße Sommertage.

Weiterhin engagiert sich der Ortsverein im „Arbeitskreis Flüchtlinge“ und beteiligt sich seit mehreren Jahren mit den Awo-Einrichtungen an der Veranstaltung des Weltkindertages in Meinerzhagen.

Für die Aktion „Miteinander – Füreinander“, die es bereits seit neun Jahren gibt, konnte im Juni dank wohlgesonnener Sponsoren ein drittes Auto für den Transport zu Ärzten und Krankenhäusern angeschafft werden. Insgesamt legten die ehrenamtlichen Fahrer dabei im vergangenen Jahr bei 165 Fahrten rund 9000 Kilometer zurück.

Puschkarsky dankte allen Mitarbeitern für ihr Engagement: „Macht so weiter, dann wird es mit der Awo auch weitergehen, nach vorne, denn eines ist auch klar: Nur in der Gemeinschaft können wir etwas bewirken.“

Die Awo-Kreisvorsitzende Karin Löhr informierte außerdem über die einheitliche Satzung, die nach einem Beschluss auf Bundesebene alle Ortsvereine übernehmen sollen und der auch die Versammlung nach einigen Änderungen zustimmte.

Bei den Wahlen ergaben sich keine Änderungen bei der Besetzung des geschäftsführenden Vorstandes. Beisitzer wurden Harald Berger, Gudrun Sablotny, Helga Pierlings, Steffi Berger, Reinhard Mohn, Horst Dango und Ömer Ikinci, Torsten Lütticke und Manuela Lütticke. Gerd Hegemann, Dieter Sablotny und Helga Faust sind Kassenprüfer. Außerdem wurden Delegierte und Ersatzdelegierte für den Kreisverband gewählt sowie Abgeordnete für den Kreis- und Unterbezirksvorstand, die Unterbezirkskonferenz am 9. April und die Bezirkskonferenz am 26. Mai.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Christine Gollub geehrt, Lieselotte Lohbeck für 30 Jahre Vereinstreue. Gerd Wirth sowie Helga und Fritz Mammen wurden für 40-jährige Zugehörigkeit zum Awo-Ortsverein ausgezeichnet.

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