Jahreshauptversammlung

Der KuK-Verein blickt auf ein gutes Jahr zurück - Amt des zweiten Vorsitzenden bleibt vorerst unbesetzt 

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Der KuK-Vorstand mit (vorne, von links) Beisitzerin Marita Albrecht, 2. Schatzmeisterin Elisabeth Frangenberg und (hinten von links) Schatzmeisterin Doris Busch, Vorsitzender Karl-Heinz Kraus, Schriftführerin Marianne Kirsten und 2. Schriftführerin Bärbel Schlicht.

Meinerzhagen/Kierspe – 36 Veranstaltungen im letzten Jahr, besucht von 4700 zahlenden Gäste, dazu ein leichter Anstieg der Mitgliederzahl um fünf auf jetzt 347 und eine solide Kassenlage: Alles gut beim Verein für Kommunikation und Kultur in Kierspe und Meinerzhagen, kurz KuK, muss man sagen.

Und doch kam es während der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend in der Gaststätte „Zur Rose“ zwischen Mitgliedern und Vorstand unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ zu einer langen und fruchtbaren Aussprache über die Problemzonen „Stadthalle“ und „junges Publikum“. 

Eingangs hatte KuK-Vorsitzender Karl-Heinz Kraus die Mitglieder begrüßt. Er blickte auf eine beeindruckende Veranstaltungsserie in der Zeit von April 2018 bis April 2019 zurück. Konzerte, Theater, Kabarett und Lesungen wurden von einem treuen Stammpublikum gut angenommen. Hier und da – vor allem beim Kabarett und bei den Lesungen – hätte der Besuch jedoch etwas besser sein können, so der Vorsitzende. Aber KuK bietet ja noch mehr: Im Forum geht es um aktuelle gesellschaftliche Themen. Das Team von KuK-Tours organisierte Tages- und Mehrtagesfahrten zu kulturhistorischen Stätten und die Kinomacher kümmern sich mehrmals im Jahr um die Vorführung interessanter Filme.

Kartenvorverkauf über Eventim

Der Vorstand, so Karl-Heinz Kraus, habe letztes Jahr im Rahmen eines Seminars Möglichkeiten für die künftige Kulturarbeit ausgelotet. Fazit: Die Werbung für ausgesuchte KuK-Termine wird jetzt zusätzlich durch Großplakate begleitet und der Kartenvorverkauf läuft über den Tickethändler Eventim, was den ehrenamtlichen KuK-Aktiven einiges an Arbeit erspart.

KuK-Finanzchefin Doris Busch konnte über eine solide Kassenlage berichten. Im vergangenen Jahr wurden rund 127 000 Euro in die aufgeführten Handlungsfelder investiert. Dem standen Einnahmen durch Eintrittsgelder, Mitgliedsbeiträge und sogar kleine Überschüsse bei KuK-Kino und KuK-Tours gegenüber. Hinzu kamen wieder die Spenden, die immerhin 25 Prozent auf der Habenseite ausmachen. Für diese besondere Unterstützung ging ein großes Dankeschön an die Sponsoren GBMP (Steuerberatung), Volksbank Kierspe, Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen, Stadtwerke Kierspe, TEBIT GmbH (Medizintechnik), Volksbank in Südwestfalen und Meinerzhagener Baugesellschaft. 

Zwei große Herausforderungen

Karin Fischer und Renate Krömer-Lüdenbach hatten die Finanzen geprüft und bestätigten die einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung des Vorstandes war eine reine Formsache. Die anschließende Wahl brachte einige Veränderungen. Schriftführerin Bärbel Schlicht wechselte in gleicher Funktion auf die Stellvertreterposition. Neue 1. Schriftführerin wurde Marianne Kirsten. Schatzmeisterin Doris Busch und ihre Stellvertreterin Elisabeth Frangenberg wurden im Amt bestätigt. Zur neuen Kassenprüferin wurde Birgit Claus gewählt. Nach dem kurzfristigen Rückzug des 2. Vorsitzenden Wolfgang Schmitz bleibt dieses verantwortungsvolle und arbeitsreiche Amt so lange unbesetzt, bis ein geeignete Nachfolger oder eine Nachfolgerin gefunden ist. Vorstand und Beisitzer werden bis dahin die Aufgaben übernehmen. 

Der vermutlich wegen der Renovierung ab August 2020 auf längere Zeit wegfallende Veranstaltungsort Stadthalle sei, wie die Diskussion dazu ergab, nur schwer zu ersetzen. Eine weitere Herausforderung ist die Suche nach einem Programm, das ein junges Publikum zwischen 20 und 40 Jahren anspricht. Beides stellt Vorstand und Mitglieder des Kulturvereins vor große Herausforderungen.

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