Ein ruhiges Jahr für Forstbetriebe

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Forstamtsdirektor Bernd J. Schmitt, Günter Spelsberg, Andreas Mühlhoff, Klaus Ulrich Kermes und Reinhard Busch.

Valbert - Mit mehr als 70 Teilnehmern war der Andrang zum Jahrestreffen der Forstbetriebsgemeinschaft Valbert besonders groß.

Ein ruhiges Jahr „mit einem planmäßigen Holzeinschlag und ohne Kalamitäten“ sei es gewesen, attestierte der 1. Vorsitzende Günter Spelsberg in seinen Ausführungen. Wichtig dabei: Beim Nadelholz waren die Preise stabil, bei der Eiche waren die Nachfrage und der Preis sogar gestiegen. Neben kurzen Betrachtungen zum neuen Naturschutzgesetz, dem Verfahren zur Anpassung des Landschaftsplanes der Stadt Meinerzhagen und zum Orkan Kyrill vor zehn Jahren, war auch das Paneuropäische Forst-Certificate, kurz PEFC ein Thema.

Im Wesentlichen geht es dabei um ein transparentes und unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und damit quasi einen weltweiten „Wald-Tüv. Die Forstbetriebsgemeinschaft Valbert hat kürzlich zur Freude des Vorsitzenden und ebenso der Mitglieder dieses Zertifikat erneut für weitere fünf Jahre erhalten, erfuhren die Versammlungsteilnehmer.

In Vertretung seines an sich für die Forstbetriebsgemeinschaft Valbert zuständigen, aber erkrankten Kollegen Herbert Röttger, verlas Klaus Ulrich Kermes dessen Bericht. Demnach wurden im zurückliegenden Jahr im Auftrag von insgesamt 75 Waldbesitzern auf einer Fläche von circa 78 Hektar Pflegemaßnahmen in Kulturen und Jungwuchsbeständen, Hiebsmaßnahmen in jungen und mittelalten Beständen, sowie einige Regulierungshiebe in Altbeständen durchgeführt.

Weitere Informationen erhielten die Anwesenden unter anderem über die Sommerstürme, welche nur geringe Auswirkungen hatten, die Situation bei der „Käferlage“ und die Holzvermarktung.

Bei den weiteren Tagesordnungspunkten, zu denen auch eine „Kyrill-Bilanz“ gehörte, gab es für die Waldbesitzer das ein oder andere Neue zu erfahren.

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