CDU Meinerzhagen bestätigt den Vorstand im Amt

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Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes wurde bei der Jahreshauptversammlung in seinen Ämtern bestätigt.

Meinerzhagen - Bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbandes am Montagabend im Hotel Bauer wurde der Vorstand in seinen Ämtern bestätigt.

Zu Kassenprüfern wurden Ingo Hartmann und Pascal Freyer gewählt. Als Delegierte für den CDU-Kreisparteitag wurden gewählt: Thorsten Stracke, Udo Kritschker, Jan Blume, Petra Hasek, Dietmar Lüling, Hans-Gerd Turck und Matthias Scholand. Ersatzdelegierte sind Pascal Freyer, Mark Schmitz, Frank Lüttel, Diethard Jungermann, Alessandro Heep, Wilfried „Wille“ Turk und Ingo Hartmann.

Für langjährige Parteitreue konnten elf Mitglieder mit Urkunde und Ehrennadel geehrt werden: Seit 50 Jahren gehört Irmgard Schneider zur CDU. 40 Jahre dabei sind Christa Winkelhake, Wilfried Oeckinghaus, Ernst-Willi Busenius, Manfred Jarosch, Ernst-Albert Lück, Dietmar Lüling, Gustel Nockemann, Klaus Faulmann und Theo Scholand, 25 Jahre Ulla Müller.

Gute und konstruktive Arbeit sei seit der letzten Kommunalwahl geleistet worden, sagte der Vorsitzende Thorsten Stracke bei einem Rückblick auf diese Zeit: „Wir arbeiten unser Parteiprogramm ab“. Dennoch stehe die Stadt auch weiterhin vor großen Herausforderungen, da sie sich seit 2012 in der Haushaltssicherung befinde.

„Wenn es uns bis 2018 nicht gelingt, den Haushalt wieder auszugleichen, werden wir irgendwann in den Nothaushalt kommen, was zur Folge hätte, das Meinerzhagen wie Altena einen „Sparkommissar“ bekäme und die Befugnisse der Rates entscheidend beschnitten würden. Mögliche Folgen wären Steuererhöhungen und die Schließung von öffentlichen Einrichtungen. Dies wolle die CDU-Fraktion verhindern.

Auf dem Foto von links: Christa Winkelhake, Wilfried Oeckinghaus, Thorsten Stracke, Jan Nesselrath und Ulla Müller.

Wichtige Schritte zur Konsolidierung des Haushalts seien bereits vorgenommen worden. So habe der Verkauf der Südschule nicht nur einen siebenstelligen Betrag in die Kasse des Kämmerers gespült, sondern der Stadt und damit dem Steuerzahler jährliche Folgekosten von etwa 370 000 Euro erspart. Gleichzeitig sei damit auch ein Vorzeigeprojekt für ganz NRW und vermutlich auch darüber hinaus nach Meinerzhagen geholt worden, denn das Thema Demenz werde in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Auch die ehemalige Jugendherberge habe mit der Einrichtung eines Hospizes eine neue Bestimmung gefunden, womit eine weitere mögliche Bauruine verhindert worden sei. Mit der Ansiedlung eines Drogeriemarktes im ehemaligen Kaufpark sei zudem ein weiterer Leerstand an der Hauptstraße vermieden worden.

Erfreut zeigte sich Stracke über das rege Interesse der Bürger an der Zukunft der Stadt, die von ihnen zurzeit rege diskutiert werde: „Es zeigt, dass sich die Menschen mit ihrer Stadt identifizieren“. Er sprach sich für eine sachliche und faire Auseinandersetzung aus, trotz unterschiedlicher Meinungen.

Zu Gast bei der Jahreshauptversammlung waren auch der CDU-Kreisvorsitzende MdL Thorsten Schick, der seiner Hoffnung Ausdruck gab, nach den Wahlen mit dem hiesigen Landtagskandidaten Ralf Schwarzkopf einen weiteren Mitstreiter zu bekommen. Schwarzkopf, der ebenfalls anwesend war, empfahl, den bevorstehenden Wahlkampf auch dafür zu nutzen, auf die derzeitige Situation an den Schulen aufmerksam zu machen, wo die Lehrer mit den Herausforderungen, die die Inklusion und die vermehrten Flüchtlingszahlen an sie stellten, allein gelassen würden.

Am 30. November lädt der CDU-Stadtverband zu einer weiteren Veranstaltung im Hotel Bauer ein. Dann wird ab 19 Uhr der Leitende Polizeidirektor Michael Kuchenbecker zum Thema „Innere Sicherheit“ sprechen.

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