Awo-Ortsverein sucht neue junge Mitglieder

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Rolf Puschkarsky (links), Vorsitzender des Awo-Ortsvereins, und seine Stellvertreter Susanne Berndt (2. von rechts) und Dirk Kattwinkel (rechts) konnten vier von elf Vereinsjubilaren persönlich mit Urkunde, Ehrennadel und Geschenken für ihre Vereinstreue ehren (von links): Lydia Pränger, Anneliese Schanzenberger (beide 25 Jahre), Anneliese Hymmen (25 Jahre) und Herbert Langenohl (40 Jahre).

Meinerzhagen - „Unsere starke Gemeinschaft ist wertvoll. Aber das Leben ist endlich, und auch darüber müssen wir sprechen.“ Mit diesen Worten lenkte der Vorsitzende Rolf Puschkarsky bei der Jahreshauptversammlung des Awo-Ortsvereins am Samstag im Foyer der Stadthalle den Blick auf die Mitgliederzahlen und die Altersstruktur.

Wenn der Verein auch in den kommenden Jahren weiterhin gemäß seines Mottos „sichtbar und unverzichtbar“ bleiben wolle, müssten verstärkt jüngere Menschen als Vereinsmitglieder gewonnen werden. Denn von den 451 Mitgliedern seien heute nur noch 73 zwischen 15 und 50 Jahren alt.

Die Arbeit, die vom Awo-Ortsverein mit ehrenamtlicher Motivation und hauptamtlicher langjähriger Erfahrung geleistet werde, das Engagement für Toleranz, Gleichheit und soziale Gerechtigkeit für alle gesellschaftlichen Gruppen sei aus Meinerzhagen nicht wegzudenken, sagte Bürgermeister Jan Nesselrath. Zudem greife der Verein immer wieder aktuelle Themen auf und rege zu Diskussion und Aktion an.

Die Zahlen, die Rolf Puschkarsky in seinem Jahresrückblick präsentierte, spiegelten die vielfältigen Leistungen und Aktivitäten des Ortsvereins wider: 380 Personen folgten den fünf Einladungen zur Aktion R wie Erbsensuppe. 70 kamen im März zum Grünkohlessen, zu dem am 14. März ab 12 Uhr erneut eingeladen wird. Das Freitagsfrühstück ließen sich insgesamt 2405 Personen schmecken. Das exklusive Fünf-Sterne-Schlemmerfrühstück genossen an zwölf Sonntagen 768 Menschen. Es kostet Erwachsene 8,50 Euro, Kinder zahlen 4,40 Euro.

1714 Besucher kamen zum Dienstagstreff, wo zurzeit noch dringend weitere Skatspieler gesucht werden, 830 besuchten den Donnerstagstreff, der ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm bietet. Bei der Wassergymnastik, die samstags von 10 bis 11.30 Uhr in der Kleinschwimmhalle stattfindet, würde man sich über weitere Teilnehmer freuen. Im vergangenen Jahr kamen 423 Personen zu den Veranstaltungen.

Zahlreiche Gäste konnten auch am Tag der offenen Tür, zum 42. Sommerfest und anderen Treffen begrüßt werden. 230 Kinder feierten mit ihren Eltern und Freuden den Weltkindertag unter der Überschrift „Kinderrechte“. Er wurde ebenfalls von Einrichtungen der Awo organisiert. Die zehn Bilder, die dabei von Kindern gemalt und anschließend in Meinerzhagen ausgestellt wurden, werden ab dem 26. Februar auch im Foyer des Jugendamtes des Kreises in Lüdenscheid zu sehen sein. Landrat Thomas Gemke wird die Ausstellung eröffnen. Anknüpfend an das Vorjahr steht der Weltkindertag in diesem Jahr unter dem Motto „Kinder willkommen“.

Aktion Miteinander – Füreinander: 148 Fahrten

Zum 36. Mal fand im Rahmen der Ferienspiele das Zeltlager in Schürfelde statt, an dem 14 Betreuer und rund 50 Kinder teilnahmen. Es wird in diesem Jahr erneut vom 3. bis 5. Juli stattfinden.

42 Personen starteten zur Jahresfahrt in den Bayerischen Wald, an weiteren Fahrten beteiligten sich 170 Personen. Ziel der Mitarbeiterfahrt war die Grube Bindeweide und das Kloster Marienstatt im Westerwald.

148 Fahrten und rund 8000 Kilometer wurden bei der Aktion Miteinander – Füreinander verzeichnet. Ziele waren Ärzte in Meinerzhagen, Kierspe und Halver, aber auch Krankenhäuser und Fachärzte in Lüdenscheid, Attendorn, Gummersbach und Siegen. Mit einem neuen Auto, mittlerweile dem dritten, das von wohlgesonnenen Sponsoren finanziert wird, kann die Aktion weitere vier Jahre fortgesetzt werden.

Außerdem engagieren sich Awo-Mitarbeiter auch beim Runden Tisch und seit einigen Wochen beim Arbeitskreis Flüchtlinge.

Luitgard Müller

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