„Einsatz für ein Leben in Würde“

Landrat Thomas Gemke überreichte Monika Besner ein Bild für die „Vorzeigeeinrichtung“, wie er in seinem Grußwort sagte.

Meinerzhagen - Mit einem Festgottesdienst und einer Feierstunde wurde am Samstag das 50-jährige Bestehen des Wilhelm-Langemann-Hauses gefeiert. Bewohner, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie zahlreiche Gratulanten hatten sich dazu im großen Saal eingefunden.

Von Luitgard Müller

„Unser Alleinstellungsmerkmal ist die seit 50 Jahren verlässliche Verbundenheit mit den Bürgern, der Kommune und der Gemeinde,“ sagte Monika Besner, die seit 20 Jahren in der Einrichtung arbeitet, seit zehn Jahren als ihre Leiterin.

Diese Verbundenheit zeigte sich auch im Festgottesdienst, der von den Pfarrern Klaus Kemper-Kohlhase, Detlef Kühne und Peter-Wilhelm Keinecke, dem Männerchor Meinerzhagen und dem CVJM-Posaunenchor gestaltet wurde. Die Lesung übernahm Anna Warm, Vorsitzende des Bewohnerbeirates, die Fürbitten trugen neben Monika Besner auch Ingrid Pabst, Martina Hüttebräucker und Marita Dreisbach, Leiterinnen des Pflege- und Sozialdienstes sowie der Hauswirtschaft vor. Die Predigt wurde von Pfarrer Rüdiger Schuch, Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Perthes-Werkes, dem Träger des Hauses, gehalten.

Schuch beschrieb anschaulich die besondere Atmosphäre, den guten Geist des Wilhelm-Langemann-Hauses, die verantwortungsvolle und anstrengende Arbeit der Mitarbeiter mit dem Ziel, den ihnen anvertrauten Menschen weiterhin ein Leben in Würde zu ermöglichen, die mit Freude geleistet werde. Mit dem Bau des Hauses „mitten in der Stadt und dem Leben“ seien die Gründer vor 50 Jahren ihrer Zeit weit voraus gewesen, was sich heute angesichts des demografischen Wandels zeige, sagte Schuch.

Als „immer noch am Puls der Zeit - 50 Jahre und kein bisschen greise“ beschrieb Ralf Lohscheller, Geschäftsbereichsleiter der Perthes-Altenhilfe Süd, die Meinerzhagener Einrichtung. „Bestehendes wurde hier stets überdacht und kritisch weiterentwickelt, und das niemals beliebig,“ betonte er. „Jetzt ist es Zeit für ein ‘Facelifting’.“

Mit umfangreichen Umbaumaßnahmen solle das Haus bald wieder dem heutigen Standard angepasst werden, versprach er.

Als Gratulanten sprachen in der anschließenden Feierstunde der Verwaltungsratsvorsitzende des Perthes Werkes, Superintendent Klaus Majoress, Landrat Thomas Gemke und der stellvertretende Bürgermeister Volker Rüsche ein Grußwort.

Klaus Majoress überreichte ein „Flachgeschenk“, Thomas Gemke ein Bild, Volker Rüsche einen Geldbetrag für eine Bank im Eingangsbereich. Das letzte Wort hatte Monika Besner, die sich bei den Bürgern für ihr Vertrauen und bei den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, inbesondere den Braunschen Frauen und den Montagsfrauen, für ihre Zuwendung und Unterstützung bedankte. Durch sie sei es eine große Freude, in diesem Haus zu dienen. „Wer so gut dasteht wie wir, kann zuversichtlich in die Zukunft schauen,“ zeigte sich Monika Besner überzeugt.

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