20 Jahre Kindergarten „Rappelkiste“

Mit einem Lied und 20 Rosen überraschten die Kinder Leiterin Sabine Fernholz.

MEINERZHAGEN ▪ 20 Jahre Awo-Kindergarten „Rappelkiste“.

Aus diesem Anlass hatten sich am Samstag zahlreiche Gratulanten in der Einrichtung eingefunden. Unter ihnen auch der Awo-Kreisverbandsvorsitzende Erich Mürmann, der die Kinder und die Gäste gemeinsam mit der Leiterin der Kindertagesstätte, Sabine Fernholz, begrüßte.

Die „Rappelkiste“ sei unter den 25 Kindergärten, die die Arbeiterwohlfahrt zur Zeit im Märkischen Kreis unterhält, einer der schönsten, sagte Mürmann. Erbaut wurde er vor 20 Jahren auf einer großen Freifläche unter dem damals neuen Wohngebiet „Unterm Hestenberg“, um den zahlreichen dort lebenden Familien eine nahegelegene Möglichkeit zur Kinderbetreuung zu bieten. Hauptinitiatoren für den Bau seien der damalige Landtagsabgeordnete Gerd Wirth und der unvergessene Awo-Ortsverbandsvorsitzende Klaus Willert gewesen. Mürmann dankte dem Rat und der Verwaltung der Stadt für die allzeit gute Zusammenarbeit.

Auch Ulrike Backhaus vom Jugendamt des Märkischen Kreises sowie Bürgermeister Erhard Pierlings hatten sich mit Geschenken und einer Ehrengabe eingefunden. Unter den zahlreichen Gästen waren auch einige Eltern, die vor 20 Jahren zu den ersten Kindern gehörten, die die Einrichtung besuchten.

Zum Auftakt der „Geburtstagsfeier“ brachte die Gruppe „Fiedel-Max“, die unter der Leitung von Musikschullehrerin Cosima Breidenstein im Familienzentrum das Geigenspiel erlernt, ein Ständchen. Im Sommer wird eine neue Gruppe eingerichtet, zu der interessierte Eltern ihre Kinder noch anmelden können.

Anschließend zeigte die Teakwondo-Gruppe ihr Können und erntete viel Applaus für das mühelose Spalten von Holzbrettern. Die jungen Kampfsportler werden regelmäßig von Christian Ollerdis vom „Songshang Kampfkunst-Center“ in Kierspe trainiert und sind mit Feuereifer bei der Sache. Mit einer Urkunde wurden sie für ihre Darbietung belohnt.

Zu Tränen gerührt war Sabine Fernholz, die den Kindergarten seit Gründung leitet, von der Überraschung, die die Kinder unter Geheimhaltung für sie vorbereitet hatten: Mit einem selbstverfassten Lied und farbenfroh bemalten Blättern erinnerten sie an jedes Jahr des Bestehens der Einrichtung und überreichten als Dankeschön gleichzeitig 20 rote Rosen. Dann waren alle Besucher zum Feiern und Spielen eingeladen, und am reichhaltigen Büfett gab's selbstverständlich auch ein Stück „Geburtstagskuchen“. ▪ luka

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare