25 Jahre Jugendtreff Valbert

VALBERT ▪ Der Jugendtreff Valbert hat sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Es gab eine große Feier mit Ehrengästen und Puppentheater.

Die Idee, die damals leerstehenden Räume im Untergeschoss der Valberter Ebbehalle für einen Jugendtreff zu nutzen, wurde 1987 im Garten der Familie Oelke ausgeheckt. „Wir hatten manchmal bis zu dreißig Kinder dort“, erinnert sich Maria Oelke. „Auf dem Grundstück am Tulpenweg ging es immer hoch her.” Die sechs Kinder des Ehepaars waren damals zwischen fünf und 20 Jahren alt, und alle brachten ihre Freunde mit nach Hause.

„Da wurde uns bewusst, dass in Valbert ein Treffpunkt für Jugendliche mit interessanten Freizeitangeboten fehlte“, schmunzelt Bruno Oelke. Da er in mehreren städtischen Ausschüssen aktiv war, kannte er die richtigen Adressaten und brachte seine Idee vor. „Im Erdgeschoss der Ebbehalle sollten ursprünglich Umkleideräume und Duschen entstehen, da ganz in der Nähe ein Sportplatz geplant war,” erklärt Oelke. Aus unterschiedlichen Gründen wurden die Pläne nicht umgesetzt. So traf der Vorschlag, die Räume zumindest vorübergehend als Jugendtreff zu nutzen, auf offene Ohren.

In den ersten Jahren engagierte sich Maria Oelke zusammen mit Bernd Weber, dem ersten hauptamtlichen Mitarbeiter der Einrichtung, im Jugendtreff. Auch in den Ferien war immer etwas los: Die Aktion „Ferienladen“ – ursprünglich von den Jusos ins Leben gerufen – wurde hier fortgeführt und lockte mit Spielangeboten und Ausflügen. Am Samstag wurde der Jugendtreff 25 Jahre alt, und natürlich wurde das Jubiläum mit einem tollen Programm für Kinder und Jugendliche gefeiert. Sichtlich begeistert verfolgte auch das Ehepaar Oelke das bunte Spektakel. „Es ist toll zu sehen, dass es immer noch weitergeht“, so Bruno Oelke.

In seinem Grußwort hob Bürgermeister Erhard Pierlings die Bedeutung der Einrichtung hervor, deren vielseitiges Programm differenzierte Angebote für Mädchen und Jungen bereithalte. Neben Glückwünschen im Namen von Rat und Verwaltung, überbrachte er auch ein Flachgeschenk und – hier wurden die Jugendlichen besonders aufmerksam – zwei „Speedminton“-Ausstattungen. Ähnlich dem Badminton, jedoch schneller und sturmfester, lässt sich das Spiel ausgezeichnet im Freien spielen, dank Leuchtbällen auch nach Einbruch der Dunkelheit.

Weitere Ehrengäste wie etwa die Jugendpflegerin des Kreises, Karina Baranski, Sozialamtsleiterin Silvia Markus oder Ortsvorsteher Fred Oehm gratulierten den beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Claudia Stoianovici und Anika Elke zum Jubiläum. Es folgte das spannende Theaterstück „Nulli und Priesemut“ des Mülheimer Puppentheaters Wodo, bevor die ganze Ebbehalle zur riesigen Spielfläche wurde. Jonglieren konnte ebenso geübt werden, wie der schweißtreibende Wettlauf auf dem großen „Bunjeerun“, auf dem die Kinder gegen den Zug eines Gummiseils anrennen mussten. Hüpfburg, Glücksrad, Kinderschminken, Pedalos, Tellerdrehen und vieles mehr gab es da. Das Team des Fördervereins, der ebenfalls sein 25-Jähriges feiert, bot Kuchen, Waffeln, Würstchen und Getränke an, auch die Mitarbeiter des Meinerzhagener Jugendzentrums halfen bei der Betreuung der zahlreichen jungen Gäste.

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