Islamischer Verein Uhud feiert den Frühling

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Der „Nasreddin Hoca“, ein lustiger Held aus der türkischen Volksliteratur, kam in Pumphosen, mit Turban und künstlichem Bart, um mit den Mädchen und Jungen Spiele zu veranstalten und kleine Geschenke zu verteilen. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Drei Tage lang feierte jetzt der Verein Uhud in Meinerzhagen den Frühling. Zahlreiche Gäste ließen sich einladen und feierten gerne mit.

Die Hitze im Zelt ist erdrückend, aber es duftet wunderbar nach Teig und Gewürzen. Die Frauen, die hier auf Matten um eine große Ofenplatte herum sitzen, bereiten das traditionelle hauchdünne Fladenbrot zu. Der Teig wird aus Wasser, Mehl und Salz geknetet, mit langen Stäben kreisrund ausgerollt und gebacken, bis er Blasen schlägt. Die Teigstapel wandern dann ein paar Meter weiter, wo die Männer gegrilltes Fleisch hineinwickeln und verkaufen.

Türkische Köstlichkeiten in Hülle und Fülle, Musik und Attraktionen für Kinder, das bot das Verein Uhud am Pfingstwochenende.

Drei Tage lang feierte die islamische Religionsgemeinschaft in der Fußgängerzone an der Derschlager Straße den Frühling. Viele Gäste kamen und labten sich an den Speisen, an süßen und scharfen Leckereien, für die die Frauen stundenlang in der Küche gestanden und hatten. Die Besucher ließen sich an den zahlreichen Ständen gedünsteten Mais, Köfte (Fleischbällchen), Börek (gefüllte Teigröllchen), Spießbraten, Döner, süßes Gebäck und Fladenbrot schmecken.

Wer mochte, konnte sich am Wochenende auch ein Bild vom Vereinsleben machen, sich die Räume ansehen, in denen sich die Frauen treffen und im Koran lesen oder mit den Männern bei einem Glas Schwarztee in der Sonne sitzen und den Kindern zuschauen, die auf einen ganz besonderen Programmpunkt warteten. Der „Nasreddin Hoca“, ein lustiger Held in der türkischen Volksliteratur, kam in Pumphosen, mit Turban und künstlichem Bart, um mit den Mädchen und Jungen Spiele zu veranstalten und kleine Geschenke zu verteilen. ▪ schi

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