Eine neue Heizung für die Valberter Ebbehalle

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Die Fassade der Ebbehalle und die Galerie mit Balkon (rechts) wurden vor gut zehn beziehungsweise 15 Jahren erneuert.

Valbert - Optimierungsmaßnahmen für bessere und wärmere Luft für die Ebbehalle stehen an. Die Arbeiten im Bereich der Belüftungs- und Heizungstechnik sollen in diesem Jahr starten. Eine erste Ausbaustufe sieht dafür in 2020 eine Summe von rund 200 000 Euro im Etat vor.

Eine eventuelle Nutzung der Halle nach Aufhebung der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise ist dabei wichtige Planungsgrundlage. „Wir warten täglich darauf, dass uns der engagierte Fachberater vor Ort die möglichen Varianten im Detail erläutert“, so Piero Del Casale auf Nachfrage. Dabei geht es um die seit längerem vorgesehenen Optimierungsarbeiten an der Beheizung und Belüftung der Ebbehalle. Diese wird in der Hauptsache für den Vereinssport genutzt, ist aber zumindest während der alljährlich stattfindenden Karnevals- und Schützenfestveranstaltungen ein Mekka für gute Laune und gemütliche Gemeinsamkeit. Zumindest für die „tollen Tage“ zum Abschluss der letzten Karnevalssession konnte das übliche Veranstaltungstrio aus Prunksitzung, Kinderkarneval und Weiberfastnacht noch regulär abgespult werden. 

Die Lücke bis zu den beiden Schützenfesttagen im Juli wollte man von Seiten der Stadt indes für die ersten Umbauten und Erneuerungen an den bestehenden Heiz- und Lüftungssystemen nutzen. Die derzeit geltenden Regelungen anlässlich der Corona-Krise könnten allerdings eine so sicherlich nicht gewollte Entspannung in den Ablaufplan bringen. „Wir habe uns einen Fixpunkt am Ende dieses Monats gesetzt. Dann werden wir nach aktuellem Stand über das diesjährige Schützenfest entscheiden. Ob es dann überhaupt Entscheidungsspielräume geben wird, bleibt im Moment offen“, so ein nachdenklicher Dominik Busch, 1. Vorsitzender des Valberter Schützenvereins. 

Nichtsdestotrotz bedeuten die geplanten Arbeiten für das aus dem Jahr 1973 stammende Gebäude eine deutliche Verbesserung der Anlagentechnik. Hinsichtlich der Heizungsanlage hatte es bereits vor gut 10 Jahren eine Verbesserung durch eine neue Komponente im Kellergeschoss gegeben, mit der seitdem alle statischen Heizkörper versorgt werden. Die Heizung für die Erwärmung der Luft, mit der die eigentliche Halle versorgt wird, war davon nicht betroffen. Hier soll nun eine andere Technik genutzt werden. Mit sogenannten Deckenstrahlplatten, in welche die LED-Deckenbeleuchtung eingebaut ist, ließe sich eine deutliche energetische Optimierung erzielen. Und weil dann die notwendige Luftumwälzung geringer sein müsste, kann auch der technische Aufwand bei der ebenfalls geplanten neuen Lüftungsanlage geringer ausfallen. 

Mit den jetzt eingeplanten 200 000 Euro ist allerdings zunächst nur entweder der Teil „Heizen“ oder „Lüften“ zu stemmen. Nach jetzigen Erkenntnissen ist für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme mit nochmals einer etwa gleich hohen Summe zu rechnen.

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