37. Internationaler Hansetag

Meinerzhagener besuchen Partnerstadt Kampen 

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Insgesamt 72 Besucher aus Meinerzhagen hatten sich auf den Weg nach Kampen gemacht, um dort den Hansetag zu besuchen.

MEINERZHAGEN - Die Hansestadt Kampen in den Niederlanden war in diesem Jahr Austragungsort des 37. Internationalen Hansetages. An vier Tagen fand unter dem Motto „Wasser verbindet“ ein umfangreiches Programm zu diesem nur alle drei Jahre stattfindenden Event statt. Mit dabei natürlich auch: Viele Bürger aus der Partnerstadt Meinerzhagen.

Zu einem Besuch in der Stadt an der IJsselmündung, die über eine jahrhundertelange Hansetradition verfügt, ist das Komitee Städtepartnerschaft am Samstag mit interessierten Meinerzhagenern angereist. 

Schon auf der Hinfahrt erfuhren die Mitreisenden von Ulrich Blumenrath viel Wissenswertes rund um die Hansestadt Kampen. Dabei gab Blumenrath auch besondere Anekdoten zum Besten: etwa von einer Kuh, die vom Bauern am Seil auf den Kirchturm gezogen wurde, um dort das Gras abzufressen, und von einem Stör, der zum späteren Verzehr mit einem Glöckchen versehen wieder ins Wasser gelassen wurde. 

Nach der Ankunft in IJsselmuiden machte sich die Gruppe unter Leitung von Ulrich Blumenrath und dem Komitee-Vorsitzenden Helmut Benninghaus auf den etwas längeren Fußmarsch über die Brücke in die Innenstadt von Kampen. Schon auf dem Weg wurden sie freudig begrüßt von Teun de Man, dem Vorsitzenden der Kampener Werkgroep – dem Pendant zum Meinerzhagener Partnerschaftskomitee. 

Die 72 Besucher sahen sich dann auch in jener Kirche um, an der die eben erwähnte Kuh gut sichtbar dargestellt ist. Die Meinerzhagener, darunter auch einige Kinder, ließen sich verzaubern vom Flair und der Atmosphäre des Hansetages. Bei angenehmen Temperaturen wurde der Bummel entlang der an der IJssel liegenden Schiffe und der verschiedenen auf dem Wasser aufgebauten Tribünen zu einem beeindruckenden Erlebnis.

37. Internationaler Hansetag in Kampen

Am Mittag waren alle Mitreisenden zu einer Hafenrundfahrt eingeladen, ehe der Nachmittag den Gästen zur freien Verfügung stand. Und so konnten alle auf eigene Faust durch die Stadt schlendern, die eine spannende Kombination von Geschichte und Tradition, zum Teil in modernem, zum Teil auch in historischem Gewand sowie ein buntes Programm mit viel Musik und Informationen bot. Dabei begegneten einige der Initiatoren des Komitees auch Bürgermeister Bert Koelewijn. 

Der Hansemarkt am Burgwal bildete das Herz der Hansetage. Mit seinen Darbietungen und Aktionen wurde er zu einem Schmelztiegel der unterschiedlichen Kulturen. Zwischen den weißen Zelten waren Sitzgelegenheiten aufgebaut, an denen die interessierten Besucher Speisen und Getränke genießen, aber auch alte Handwerkstechniken kennenlernen konnten. 

Am Hafen stand die Koggewerf mit der herausgeputzten Kamper Kogge im Mittelpunkt des Interesses. Die historische Kampener Kogge ist eine der sechs noch fahrenden Repliken und repräsentiert den modernen Schiffstyp der damaligen Zeit.

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