„Inseln des Lichts“: Erster Probelauf erfolgreich

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Zwei 120-Watt-Strahler beleuchteten die Trauerbuche am Orteingangsportal stimmungsvoll.

MEINERZHAGEN ▪ Die Volmestadt ins rechte Licht setzen – das ist eines der Ziele des Stadtmarketingvereins. Wenn es nach Ulrich Bierhoff geht, darf das ruhig wörtlich genommen werden.

„Wie wäre es, wenn besondere Plätze im Stadtgebiet oder Häuser in exponierter Lage durch Scheinwerfer angestrahlt würden?“, fragte sich der Meinerzhagener, der in den Projektgruppen Tourismus und Stadtentwicklung mitarbeitet.

Brücken, Felsformationen oder Baumgruppen

Auf die Idee kam er während einer Reise durch Skandinavien, wo er immer wieder solche „Inseln des Lichts“ bemerkte. „Brücken, Felsformationen oder Baumgruppen waren angestrahlt und gaben ein tolles Bild ab“, ist er immer noch beeindruckt. Auch Bernd-Martin Leonidas, Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins, fand den Vorschlag sehr interessant. So wurde kurzerhand ein Treffen an der Oststraße in Höhe der Einmündung Zum Eickenhahn vereinbart, wo schon bald eines der geplanten Ortseingangsportale stehen soll. Hier führten die beiden einen ersten Beleuchtungstest durch, um zu sehen, welcher Eindruck entsteht, wenn die dortige Trauerbuche angestrahlt wird. Dank der Unterstützung durch die Stadtwerke konnten die beiden ein Stromaggregat nutzen. Außerdem halfen zwei Mitarbeiter des Unternehmens bei der Aktion.

Mitgliedern des Stadtmarketingvereins das Ergebnis gezeigt

Bierhoff hatte bereits einen Test im eigenen Garten durchgeführt und wusste daher genau, wo er die beiden 120-Watt-Strahler aufstellen musste. Natürlich wurde alles im Bild festgehalten, um den Mitgliedern des Stadtmarketingvereins das Ergebnis zeigen zu können. „Es geht uns heute nur darum, einen Eindruck davon zu bekommen, wie eine Beleuchtung aussehen würde“, erklärte Bierhoff. Ob und wie sie realisiert und finanziert werden kann, müsse dann natürlich noch geklärt werden. Bei einem weiteren Treffen wollen beide auch andere Plätze und Häuser im Stadtgebiet probehalber beleuchten und die Ergebnisse fotografieren. „Es wäre doch schön, wenn unsere Stadt einen noch einladenderen Eindruck vermitteln und auch Ortsfremden in Erinnerung bleiben würde“, hofft Bierhoff auf die Wirkung des Lichts. ▪ Petra Schüller

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